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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → Sampler – »The Heralds Of Oblivion - Vol. 1«-Review last update: 24.10.2021, 19:38:38  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  Sampler-Rundling-Review: »The Heralds Of Oblivion - Vol. 1«

Date:  20.10.1993 (created), 25.10.2021 (revisited), 25.10.2021 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Bei Samplern ist es logischerweise komplett unmöglich, eine Note anzugeben. Daher gibt es natürlich auch keine Bewertung aus heutiger Sicht.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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Sampler – The Heralds Of Oblivion - Vol. 1

ROUGHAGE RECORDS (Import)

Ein Debut der sechsfachen Art. Zunächst mal ist dieser Sampler die erste Veröffentlichung von ROUGHAGE RECORDS, und ebenso handelt es sich dabei um die Debutauftritte der fünf Bands, die allesamt auf »The Heralds Of Oblivion - Vol. 1« mit jeweils drei Songs vertreten sind.

Der Sampler wird von DEMOLITION eröffnet, die Grind-Doom spielen, will heißen, eine Vermischung aus totalen Losknüppelparts der Grindschule mit trägen Einlagen aus der Doomgruft. Mag banal klingen, aber DEMOLITION schaffen es mit diesen Mitteln, ihre teils sehr überlangen Stücke abwechslungsreich und interessant zu gestalten und wissen zu gefallen - sogar mir und das will etwas heißen! Als etwas sinnlos empfinde ich die nun folgenden CATALEPSY, da sich der Gesang in ihrem Falle auf guturales Gerülpse und Geblubbere beschränkt, so daß die instrumental durchaus differenziert geschriebenen Songs wie ein identischer, fader Brei klingen. BRAINSTORM kann man da schon eher wieder mit der Bezeichnung "Musik" schmücken. Eigentlich sollte man in ihrem Falle von Thrash mit leicht angerauhten Vocals sprechen. Die drei Stücke des »The Heralds Of Oblivion Vol. 1«-Samplers sind gutklassige Qualität, machen Power statt Hektik und dürfen durchaus zum Gebrauch weiterempfohlen werden. Bei DECOMPOSED aus L.A. ist wieder eine Grunzorgie zu Ehren des Gottes Harmonizer angesagt. Zusätzliche Delay-Effekte entstellen den Gesang dann endgültig. So ist mir auch nur zufällig bei einem Blick aufs Textblatt aufgefallen, daß zwei der drei Songs in mexikanisch verfaßt sind. Will irgendwie nicht zu dem flachbrüstigen instrumentalen Thrashbackground passen. Zum Abschluß kommen noch mutilage etwas weniger fertig daher. Solide, aber doch auch eher unauffällig. Death Metal der Marke "alles schon gehabt, aber nicht schlecht".

Wirklich herausragende Bands finden sich auch auf »The Heralds Of Oblivion - Vol. 1« nicht, aber dennoch ist das Teil mit seinen 68 Minuten sicher einer der lohnenswerteren Death-Sampler. Erhältlich zu einem Preis von 14 US-Dollar für die CD und 10 US-Dollar für die Kassette (jeweils plus 2,50 US-Dollar Porto) unter folgender Adresse:


Stefan Glas

 
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