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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → Sampler – »The Death Of Africa..?«-Review last update: 10.04.2019, 06:10:39  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  Sampler-Rundling-Review: »The Death Of Africa..?«

Date:  20.10.1993 (created), 26.01.2022 (revisited), 26.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Bei Samplern ist es logischerweise komplett unmöglich, eine Note anzugeben. Daher gibt es natürlich auch keine Bewertung aus heutiger Sicht.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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Sampler – The Death Of Africa..?

INHOUSE RECORDS/MORBID RECORDS/SEMAPHORE

Der Titel deutet's schon an. Dieser Sampler hält für uns Death Metal aus jenem Kontinent bereit, an den man eigentlich als letztes denken würde, wenn man über den Todesstahl nachdenkt. Es handelt sich hierbei um die Bands V.O.D., ABHORRENCE, RETRIBUTION DENIED und DEBAUCHERY, die alle aus dem Staat Südafrika stammen, wie Ihr Euch wahrscheinlich schon gedacht habt. Doch so stellt sich nun die Frage, ob hier dem Death Metal-Berg ein weiteres Produkt hinzugefügt wird, auf das man auch verzichten könnte und das nur aufgrund der Herkunft der darauf vertretenen Band heraussticht oder ob »The Death Of Africa..?« wirklich etwas zu bieten hat, das über das übliche Maß hinausgeht.

Also V.O.D., VOICE OF DESTRUCTION, sind schon mal echt klasse, sehr doomy und dann mal wieder quicky, aber stets brachial-schwer, etwas sick, aber echt hörenswert für jeden, der diese Musik mag. Gleiches gilt für ABHORRENCE, die kontrolliert-brachialen Death mit leichtem Goth-Flair einbringen. RETRIBUTION DENIED sind echte Grindköppe und gehen mir eigentlich nicht so besonders ab, auch wenn sie in die Tackerphasen immer wieder Breaks zwischen Doom und Midtempo einbauen. Auch DEBAUCHERY sind wieselflink, aber nicht ganz so nervig wie ihre Vorgänger. Leider kommen auch sie nicht über 08/15-Niveau hinaus.

Auch Afrika wird nicht die revolutionäre Erneuerung des Death Metals bringen, aber man hat mit dieser Compilation bewiesen, daß man durchaus gute Bands hat, die ins Spitzenfeld der Szene gehören, so daß dieser Sampler für Freaks vielleicht nicht die schlechteste Investition darstellt.


Stefan Glas

 
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