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  UE-Home → Online Empire 88 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → SUPREME COURT – Â»Been A While«-Review last update: 12.09.2021, 18:22:16  

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SUPREME COURT – Been A While

CAMPBELL RECORDINGS (Import)

Obwohl diese Formation aus dem finnischen Espoo bereits seit 20 Jahren existiert, und in dieser Zeit auch bereits mehrere Demos und EPs aufgenommen hat, hĂ€lt sich der Bekanntheitsgrad bislang stark in Grenzen. Ob sich daran mit »Been A While«, dem ersten Langeisendes Quartetts, etwas Ă€ndern wird, bleibt erst einmal abzuwarten. Vertriebstechnisch dĂŒrfte es jedenfalls nicht unbedingt von Vorteil sein, daß SUPREME COURT versuchen, den Dreher, wie sĂ€mtliche Veröffentlichungen in der Vergangenheit auch, in Eigenregie unters Volk zu bringen. FĂŒr Diskussionsstoff ist allein durch die Frage nach dem Grund dafĂŒr, also auf jeden Fall gesorgt.

Keinerlei Fragen dagegen wirft die Musik selbst auf. SUPREME COURT haben sich nĂ€mlich einem, im wahrsten Sinne des Wortes, "heavy" Sound verschrieben, und verstehen, diesen auf rĂ€udig-dreckige Manier darzubieten. Angeblich soll die Band in frĂŒherer Zeit etwas filigraneren Heavy Metal der traditionellen Machart dargeboten haben, auf »Been A While« ist davon allerdings nur selten etwas mitzubekommen.

Neuerdings wird bei SUPREME COURT nĂ€mlich ausnahmslos geradeaus, und zumeist mit Vollgas losgerockt. Vereinzelte eher getragene Momente sorgen fĂŒr Abwechslung und ein in Summe kurzweiliges HörvergnĂŒgen, das aber leider dennoch einen Haken hat: den Gesang von Gitarrist Jussi Vee. Der liegt zwar nicht permanent neben der Spur (außer man wagt sich an dezentere KlĂ€nge heran, da klingt es einfach nur grausam, was uns der Kerl da "vorzwitschert"), und paßt bei den in Richtung MOTÖRHEAD tendierenden Nummern auch gar nicht schlecht.

Am Umstand, daß Jussi aber zumeist verkrampft wirkt, wenn er ins Mikro brĂŒllt, Ă€ndert das aber auch nichts. NatĂŒrlich verlangt entsprechend derb intonierte Musik auch nach einer rauhen Vokal-Darbietung, keine Frage. Aber kommt es wirklich einzig und allein auf die "AuthentizitĂ€t" eines SĂ€ngers bei der Darbietung an? Ich denke nicht.

Schade, da wÀr' echt mehr zu machen gewesen, die "Musik im Hintergrund" kommt bei SUPREME COURT nÀmlich wirklich ordentlich daher.

http://www.facebook.com/pages/supreme-court/17505563779

ordentlich 9


Walter Scheurer

 
SUPREME COURT im Überblick:
SUPREME COURT – Been A While (Rundling)
andere Projekte des beteiligten Musikers Tuomas "K." Kulmala:
LIE IN RUINS – News vom 09.01.2010
andere Projekte des beteiligten Musikers Jussi "V." VenÀlÀinen:
LIE IN RUINS – News vom 09.01.2010
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