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  UE-Home → History → Online Empire 88 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → Charlotte Wessels – »Tales From Six Feet Under«-Review last update: 20.11.2022, 22:24:48  

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Charlotte Wessels – Tales From Six Feet Under

NAPALM RECORDS/UNIVERSAL

Zwar hat die Niederländerin nahezu unmittelbar nach der offiziellen Auflösung der letzten DELAIN-Besetzung im Februar bekanntgegeben, auch weiterhin musikalisch aktiv zu bleiben, daß kein halbes Jahr vergehen würde, ehe sie ein Soloalbum kredenzt, war aber nicht abzusehen.

Da ein Großteil der zehn Tracks zu jenem Zeitpunkt aber bereits existierte, und Charlotte die Pandemie generell dazu genutzt hat, um an Songmaterial zu arbeiten und dieses häppchenweise vorstellig zu machen, erklärt sich der rasche Nachschlag für ihre Fans fast von selbst.

Ihre Vorliebe für Synthie-Pop und dunkle Edel-Goth-Sounds (coole Version von ›Cry Little Sister‹, Respekt!) hat sie dabei ebenso ausleben können wie ihre Ambitionen, sich auch als Singer/Songwriter zu etablieren. Doch auch Überraschendes gibt es zu hören. So etwa ›Afkicken‹, in dem Charlotte erstmalig auf ihre Muttersprache setzt, um ihre Emotionen auszudrücken. Aber auch ›Lizzie‹ ragt heraus, liefert sich Charlotte dabei doch ein aufwühlendes Gesangduett mit Alissa White-Gluz.

http://www.charlottewessels.nl/

gut 11


Walter Scheurer

 
Charlotte Wessels im Überblick:
Charlotte Wessels – Tales From Six Feet Under (Rundling-Review von 2021)
Charlotte Wessels – News vom 01.06.2021
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