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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Do It Yourself-Review-Überblick → CYPERUS – »Sanity Management«-Review last update: 20.05.2022, 17:47:01  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  CYPERUS-Do It Yourself-Review: »Sanity Management«

Date:  24.11.1993 (created), 20.08.2021 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Ich kann Gerald nur zustimmen, dann das erste Demo der Band aus Seattle war schlicht großartig - und zwar nicht nur, weil sie zu meiner ersten Handvoll Demos zählte, die ich mir gekauft hatte. Doch auch »Sanity Management« war grandios; einziger echter Schwachpunkt war das Coverdesign, wo man statt des tollen Bandlogos einfach eine plumpe rote Schrift verwendet hatte.

Leider sollten sich CYPERUS noch 1994 auflösen, Drummer Scott Munger verstarb traurigerweise zwei Jahre später an einer HIV-Infektion.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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CYPERUS-CD-Cover

CYPERUS

Sanity Management

(10-Song-CD: 15,- US-Dollar)

Mann, das waren noch Zeiten, als anno '84/'86 alle paar Wochen irgendeine neue begnadete US-Power Metal-Band meine Collection an LPs und Demos erweiterte. Auch CYPERUS waren einer dieser unzähligen talentierten Acts, deren '86er Kassetten-EP auch heute noch einen Ehrenplatz in meiner Sammlung hat. Jedoch wurde deren erster Sänger aus irgendwelchen Gründen für ein paar Jahre hinter Schloß und Riegel gebracht, so daß ich davon ausging, von dieser Band nichts mehr zu hören. Irgendwann gegen Ende 1991 gelangte dann über seltsame Tapetraderwege eine neue Kassetten-LP namens »Blow It Out Your Ass« an meine Ohren. Wow, die selbe Klasse, das alte Fieber für diese Combo aus Seattle war erneut entfacht. Einige Briefe später kam dann langsam das Gerücht auf, daß die Band eine CD plane. Nach dem superben LP-Tape, auf welchem ein gewisser Bruce Roderick als Sänger fungierte, liegt mir nun dieses edle Teil endlich vor. Abermals ein anderer Sänger, welcher jedoch seinen beiden Vorgängern in keinster Weise nachsteht. Die zweite Überraschung: CYPERUS sind deutlich härter geworden, das heißt thrashlastiger und denoch auf Eigenständigkeit bedacht. Die zehn Stücke, darunter ein gelungenes Remake des MOUNTAIN-Klassikers ›Mississippi Queen‹, strotzen nur so vor Energie. Wer hier nicht hinhört, ist selbst schuld, wenn er eine der vielversprechendsten Power Metal/Thrash-Veröffentlichungen verpaßt. Außer der CD veräußert die Band neben T-Shirts & Sweats ein 4-Song-Video für jeweils 10 US-Dollar.

absolut fähiges Teil


Gerald Mittinger

 
CYPERUS im Überblick:
CYPERUS – Sanity Management (Do It Yourself-Review von 1994)
CYPERUS – News vom 21.03.2008
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