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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → ZONA ABISSAL – »Kill And Die«-Review last update: 05.08.2022, 22:43:26  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  ZONA ABISSAL-Demo-Review: »Kill And Die«

Date:  20.06.1994 (created), 13.07.2021 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Nach dem Abschluß der regulären Demoseiten gab es eine weitere Doppelseite, über der "Die Nachzügler" und unter der "Die Nachträge" stand. Diese Abteilung, in der sich auch das hier zu sehende Demoreview befand, wurde mit diesen Worten eingeleitet: Der nett grinsende junge Herr, seines Zeichens Maskottchen von YEAH RIGHT, beendet 33 Seiten Demobesprechungen in UNDERGROUND EMPIRE 7 mit etwa 555 Demos und demonstriert zugleich perfekt den geistigen (und körperlichen) Zustand, in dem ich mich zur Zeit befinde. Doch während ich diesen schier endlosen Kampf führte, stand die Welt natürlich nicht still, sondern es kamen etliche weitere Demos, die wir mit Rücksicht darauf, daß es kaum zu timen ist, wann UNDERGROUND EMPIRE 8 erscheinen wird, hier in Kurzform noch vorstellen möchten!

Da die ganze Sache natürlich möglichst fix gehen mußte, wurden hier keine Logos verwendet, sondern stattdessen hatte ich einen effektvollen Font ausgewählt, in dem die Bandnamen abgedruckt wurden. Zudem sparte dies Platz: In der regulären Demoabteilung fanden zwischen 15 und 20 Demos pro Seite Platz, die Doppelseite mit den Nachzüglern beherrbergte 66 Demos - um den Schnapszahlen-Overkill perfekt zu machen...

Natürlich werden die Nachzügler in der Onlineversion ins Alphabet einsortiert und auch mit Logo versehen, doch durch diesen Eröffnungstext im "Extra-Info" sind sie trotzdem gekennzeichnet. Aber die indivduellen Infos zu den einzelnen Bands gibt es nun natürlich auch noch.


Die 1983 gegründeten ZONA ABISSAL waren in der Tat eine der ganz frühen Bands aus Brasilien, ihre 1989er LP ist heute ein gesuchtes Sammlerstück.

Von der Gründungsbesetzung waren auf dem selbstbetitelten Album noch Bassist Alberto Carvalho und Gitarrist Magno Santana, die sich nun den Gesang teilten, sowie Gitarrist Emílio Otero verblieben. Zu ihnen gesellte sich Drummer Gilmar Souza.

Doch bis »Kill And Die« sollte es noch eine Menge Veränderungen geben, denn nun war nur noch Alberto an Bord, der nun der alleinige Leadsänger war. Seine neuen Mitmusiker waren die beiden Gitarristen André Mc Gyver und Dennis Carvalho sowie Drummer Iaçanã Lima.

ZONA ABISSAL hatten große Pläne: So schrieb Alberto im Begleitbrief, daß sie Hilfe suchen, um ihr zweites Album aufzunehmen; selbiges sollte leider nie Realität werden.


ZONA ABYSSAL stellten das letzte Demoreview in UNDERGROUND EMPIRE 7 dar. Es folgte auf der "Nachzügler/Nachträge"-Seite noch ein weiterer Absatz, der wiefolgt eröffnet wurde: Nach einem weiteren knappen Fuffie inklusive einiger "Fremdkritiken" (viermal Mittinschär und ein Wessi/Huhn-Doppelpack) gibt es nun als famous last words noch einige News zu den weiteren Entwicklungen der vorgestellten Demobands. Dieses Stadium haben AS SERENITY FADES, AXE LA CHAPELLE, BEYOND DAWN, PSYCHO HOLIDAY, die SLACK SUCKERS sowie STARGAZER, wie Gerald bei den Plattenreviews zu berichten weiß, durch Release ihres jeweiligen Debuts verlassen, ebenso wie THE REIGNs angekündigte »Embrace« derweil unter dem reduzierten Bandnamen REIGN erschienen ist und FUNCUNT als F ihre erste CD veröffentlicht haben, der wir uns aber ebenso einige Seiten weiter auf den pages der runden Reviews nochmal zugewandt haben. »Articulous Symphonious« von WARHORSE ist jetzt auch als CD raus, wie im Review schon angekündigt.

Darin lagen zum einen einige Fehler verborgen, weil es mehr als 50 Reviews waren und nur drei von Gerald stammten (oder hatte ich vergessen, ein weiteres Werk des Großen G. sprachlich zu markieren?). Zum anderen haben wir die Informationen zu den entsprechenden Nachfolgereleases schon im "Extra-Info" des jeweiligen Reviews verbraten, so daß diese Worte hier nur nochmal der Vollständigkeit halber stehen.

Dieser Absatz ging dann mit Infos zu einigen Demobands weiter, bei denen sich neue Veröffentlichungen abzeichneten. Diese haben wir im Gegensatz dazu bei der Online-Version passenderweise in die News-Abteilung des Jahres 1994 transferiert; es handelt sich um jene, die auf den 20.06.1994 datieren, denn dies war der Tag, an dem die zugehörige Datei zum letzten Mal abgespeichert wurde, so daß die Ereignisse zu diesem Zeitpunkt also wirklich schon geschehen sein mußten.

Anschließend kam dann der notwendige Warnaufkleber: Ein weiteres Problem mag sein, daß diverse Demos bei den entsprechenden Vertrieben ausverkauft sein könnten, so daß sich die vorherige Anforderung einer aktuellen Liste empfiehlt.

Gefolgt wurde dieser Hinweis mit einigen Infos zu neuen Demos jener Bands, die auf den vorhergehenden Seiten vertreten waren, was wir heuer in das jeweilige "Extra-Info" gepackt haben.

Und so kam dann der glorreiche Abschlußsatz: Damit sei der endgültige Schlußpunkt unter die unendliche Geschichte gesetzt! Es verabschiedet sich Euer maßlos erleichterter und tief durchatmender Stefan!

Was ich damals nicht ahnte: Die Übertragung aller Reviews gen Internet sollte geschlagene sechs Jahre dauern - während die Gesamtproduktionszeit von UNDERGROUND EMPIRE 7 doch "nur" zweieinhalb Jahre in Anspruch genommen hatte. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie maßlos erleichtert und tief durchatmend ich momentan bin..?

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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ZONA ABISSAL-Logo

Kill And Die

ZONA ABISSAL-Bandphoto

1990 schon standen sie mit ihrem selbstbetitelten Debut auf der Matte und haben seither drei weitere Demos aufgenommen. Das aktuelle, etwas grinsig »Kill And Die« betitelt, liegt mir vor und überrascht stelle ich fest, daß die vier Songs von Michael Hoffmann, der bei SODOM gespielt hatte, bevor er sich hierzulande vom Acker gemacht hatte, produziert wurden. Die Musik von ZONA ABISSAL liegt im Metalbereich, meist recht flott, doch nie die Melodie vergessend, die besonders die Gitarren bevölkert und zum Markenzeichen von ZONA ABISSAL macht. Wären da bei einigen Breaks nicht einige kleine Wackler, könnte man die Brasilianer als perfekt bezeichen, so jedoch gilt es noch, den letzten Feinschliff vorzunehmen, wobei mir »Kill And Die« dennoch gut gefällt, so daß ich zum Abschluß mit ruhigem Gewissen eine weitere Empfehlung zum Preis von 6 Dollar aussprechen kann.


Stefan Glas

 
ZONA ABISSAL im Überblick:
ZONA ABISSAL – Kill And Die (Demo-Review von 1994)
andere Projekte des beteiligten Musikers Iaçanã "Iassa" Lima:
HEADHUNTER D.C. – Y-FILES »UE«-Special
PLEXUS – Plexus (Rundling-Review von 2004)
TÚMULO – Y-FILES »UE«-Special
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