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GREENLEAF – Echoes From A Mass

NAPALM RECORDS/UNIVERSAL

Auch wenn diese Schweden bislang ausnahmslos positive Resonanz auf ihre TontrĂ€ger erhalten haben, konnten sie sich in erster Linie als Live-Act etablieren. Das ist der vom damaligen DOZER-Gitarristen Tommi Holappa als Nebenprojekt gegrĂŒndeten Formation offenbar auch bewußt, denn die einzige interne Vorgabe der Musiker war, auf dem neuen Album ausnahmslos Songs zu verewigen, die auch live funktionieren.

Operation gelungen, denn schon nach wenigen DurchlĂ€ufen wird offenkundig, daß die zehn, von Ex-Drummer Karl Daniel LidĂ©n im "Studio Gröndahl" druckvoll aufgenommenen Tracks allesamt einen gewissen Ohrwurmfaktor entwickeln.

Und das, völlig unabhĂ€ngig von der eingeschlagenen Gangart. Nachzuhören etwa im locker-lĂ€ssig rockenden Opener â€șTidesâ€č, dem auf einem mĂ€chtigen Groove-Fundament ausgebreiteten â€șNeedle In My Eyeâ€č sowie dem von psychedelisch gefĂ€rbten Riffs geprĂ€gten â€șOn Wings Of Goldâ€č. Aber auch nachdenklich-melancholisches Material funktioniert, schließlich frĂ€sen sich auch das tiefschĂŒrfende â€șBury Me My Sonâ€č und das zu Beginn an THE DOORS gemahnende â€șWhat Have We Becomeâ€č auf Anhieb ins LangzeitgedĂ€chtnis ein.

http://www.facebook.com/greenleafrocks

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
GREENLEAF im Überblick:
GREENLEAF – Echoes From A Mass (Rundling)
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