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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → WENCH (US) – »Demo 1993«-Review last update: 09.12.2022, 21:16:33  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  WENCH (US)-Demo-Review: »Demo 1993«

Date:  05.01.1994 (created), 27.04.2021 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Die im Review beschriebenen Schwierigkeiten hatten dazu geführt, daß WENCH sich nach der Tour, die sie im Frühjahr/Sommer 1991 drei Monate lang durch England führte, auflösten. Außerdem starb 1991 Gitarristin Liz Brockland an einer Überdosis.

Doch Ende 1992/Anfang 1993 reformierte Sängerin Yana Chupenko mit Lorraine Herrera, die schon seit etwa 1990 bei WENCH zockte, mit neuen Musikerinnen wieder: Die Gitarristin Robin McIver, Bassistin Sarah Cox sowie Schlagzeugerin Kate Schellenbach waren die Neuzugänge der Band. Dabei war Kate wohl die schillerndste Figur, da sie ein Gründungsmitglied der BEASTIE BOYS war - richtig gelesen: wir sprechen in der Tat von der ›(You Got To) Fight For Your Right (To Party)‹, der sie bis etwa 1984 angehörte.

Dieses Demo enthielt die drei Songs ›Youth Anthem‹, ›Requiem‹ und ›Survival‹, die zugleich wohl die letzten Veröffentlichungen von WENCH darstellten. Allerdings war in einem Info, das mir die Band geschickt hatte, die Rede von einem 8-Song-Demo. Mir ist allerdings nicht bekannt, ob dieses Tape nur einen Auszug aus dem 8-Tracker war oder ob die Pläne für ein umfangreicheres Tape irgendwann zugunsten des 3-Song-Demos gecancelt wurden. Auf alle Fälle wurden meine Pläne mit einem Interview ebenfalls nicht mehr umgesetzt.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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WENCH (US)-Logo

Demo 1993

Nachdem meine Freundinnen von WENCH nach ihrer Platte in der Versenkung verschwanden, war ich mir eigentlich schon sicher, daß sie sich selbst an den Nagel gehängt hätten. Nope, es gibt sie noch! Doch was war eigentlich passiert? Die New Yorker All-Lady-Band WENCH hatte mit zwei recht unterschiedlichen Demos namens »Sumus Quod Sumus« etwas grooviger und »Stone Cold« etwas thrashiger gleichermaßen begeistern können. Das Label METALCORE schnallte, daß die Mädels, was auf'm Kasten haben und releaste daher die zwei Demos unter dem Titel »A Tidy Sized Chunk«, verpaßte aber fatalerweise der Scheibe eine dermaßen ultrabescheuerte Aufmachung und machte den Sound so schlecht wie nur möglich, so daß die Pressewelt geschlossen WENCH den Bach runtergehen ließ. Doch die New Yorker Freudenmädchen haben sich nicht unterkriegen lassen und knallen der Welt mit erigiertem Stinkfinger ein neues 3-Song-Demo vor, das deutlich anders als früher klingt, aber doch unverwechselbar von WENCH stammt. Das garantiert allein schon mal die charakterische Röhre von Yana, die jeder anderen vocalierenden Dame der Szene das Make-up vom Zifferblatt blättern ließe. Eine Stimme, die wahrhaft Eindruck hinterläßt! Abgesehen davon konzentriert man sich heuer auf Power, die nicht wie eine Dachlatte auf die Stirn kracht, sondern eher subtil eine unüberwindliche Wirkung entfacht. Jau - ich liebe sie immer noch! Was würdet Ihr von einem Interview in der nächsten Ausgabe halten? Derweil könnt Ihr ja das aktuelle 3-Track-Demo bestellen, okay?


Stefan Glas

 
WENCH (US) im Überblick:
WENCH (US) – A Tidy Sized Chunk (Rundling-Review von 1991)
WENCH (US) – Demo 1993 (Demo-Review von 1994)
WENCH (US) – Sumus quod sumus (Demo-Review von 1989)
WENCH (US) – UNDERGROUND EMPIRE 3-Special
WENCH (US) – US Metal Vol. 3-Special
© 1989-2022 Underground Empire


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