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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → SLOGAN (H) – »Art Of Ego«-Review last update: 24.10.2021, 19:38:38  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  SLOGAN (H)-Demo-Review: »Art Of Ego«

Date:  05.01.1994 (created), 17.01.2021 (revisited), 23.01.2021 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

SLOGAN waren 1989 an den Start gegangen und hatten vor »Art Of Ego« - im Gegensatz zu dem, was ich im Review geschrieben hatte und was mir damals so mitgeteilt wurde - schon drei Demos gemacht. Manchen Quellen zufolge hatte die Band aber anfangs Thrash Metal gemacht, so daß die Vermutung naheliegt, daß mein damaliges Info darauf abzielte, daß »Art Of Ego« das zweite Demo der Band im neuen Prog-Stil war.

Einen echten Fehler gab es aber auch in dem Artikel, denn gegen Ende der Reviews fehlt ein Wort: Offenkundig wollte ich bei bis hin zu kriegen wir hier alles zwischen "zu" und "kriegen" eine Angabe einfügen - die sich heute aber kaum noch rekonstruieren läßt. Also haben wir diesen Fehler einfach unberührt gelassen, können ihn nur entsprechend markieren und müssen auf ewig fragen müssen, bis was denn der literarische Partner der ziependen, schrillen Gitarren sein sollte.

Anyway - zurück zur Band: SLOGAN lösten sich 1996 auf, starteten aber zwischen 2008 und 2010 ein kurzes Comeback. Doch seit 2014 ist die Band wieder aktiv, wobei vier der fünf aktuellen Musiker schon auf »Art Of Ego« zu hören waren.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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SLOGAN (H)-Logo

Art Of Ego

SLOGAN (H)-Bandphoto

Daß es in Ungarn gute Bands gibt, wissen wir nicht erst seit CLASSICA. Jedoch war ich stillschweigend der Ansicht, daß die dortigen Bands alle recht konventionell zur Sache gingen. Nun, SLOGAN haben mich da eines Besseren belehrt, denn dieses Quintett aus Budapest ist extravagant bis zum Abwinken. Und da hab' ich mir schon wieder den Schwarzen Peter zugeschoben, denn ich sitz' wieder in der Bredouile, weil ich nicht weiß, wie man diese Außergewöhnlichkeit mit Namen slogan beschreiben soll. Also greifen wir doch mal zu einigen Fakten, in der Hoffnung, daß mir in der Zwischenzeit einige Erleuchtungen kommen. Tja - SLOGAN - wie schon gesagt aus Budapest, und »Art Of Ego« ist ihr zweites Demo, welches eine bescheidene Spielzeit von 40 Minuten hat und wirklich exzellent aufgemacht ist {27-fach Fold-out-Cover, Vierfarbprint, Texte [in englisch (mit ungarischer Übersetzung sogar)]}, alles, was man sich so zum Geburtstag wünscht. Doch jetzt geht's ans Eingemachte, und ich sag's frei heraus - Avantgarde, handgemacht in Magyar! Büschn ProgRock hier, etwas Jazz Rock da, und eine Idee Progressive Metal da. Serviert mit ziemlich Power, eigenwilligen Melodien und überhaupt rundum seltsam. Bestes Beispiel ist der Achteinhalbminutentitelsongfreak. Von ziependen, schrillen Gitarren, die mich in die Tischkante beißen lassen, bis hin zu  missing*  kriegen wir hier alles, von dem wir nicht so recht wissen, ob wir es uns hätten wirklich wünschen sollen. Für jeden wirklich ultra-open-minded Freak sicher das Ding schlechthin, denn das Teil hat wirklich was! Wer jedoch musikalisch auch nur minimal spießige Ansichten hat, der sollte sich SLOGAN besser nicht antun. Schreibt einfach an:

http://www.slogan.hu/


Stefan Glas

 
SLOGAN (H) im Überblick:
SLOGAN (H) – Art Of Ego (Demo)
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