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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → QUO VADIS (D) – Â»...In The Night«-Review last update: 25.10.2020, 22:24:51  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  QUO VADIS (D)-Demo-Review: »...In The Night«

Date:  10.06.1993 (created), 19.08.2020 (revisited), 19.08.2020 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

QUO VADIS wurden im Mai 1991 von SĂ€nger Ralf Runkel und Drummer Alexander Bauer gegrĂŒndet. Als weitere Musiker wurden Gitarrist Mark Filthaut, Keyboarderin Melanie Köhler sowie BackgroundsĂ€ngerin Monika Hasenstab, die in der Tat als vollwertiges Bandmitglied gefĂŒhrt wurde und demzufolge auf dem Bandphoto ebenfalls die Höhensonne genießen durfte.

FĂŒr das »...In The Night«-Demo nahm die Band die Songs â€șWaiting In The Nightâ€č, â€șAll Of Youâ€č und â€șQuo vadisâ€č auf.

Leider jedoch sollten QUO VADIS nicht lange durchhalten, denn als ich der Band eine Ausgabe mit dem Demoreview zuschickte, ließ Ralf mich wissen, daß die Band seit etwa einem Jahr nicht mehr existiere, er aber eine neue Band namens STEELANGELS habe.

Bei selbigem Review war definitiv der Gaul ein wenig mit mir durchgegangen - anders ist der Auftaktblock wohl nicht zu erklÀren. Um selbigen nun allerdings zu bebildern, habe ich die Hamsterbacke vom QUO VADIS-Cover eben kurzerhand unter das Review plaziert.

Anyway - ich muß an dieser Stelle wohl zusĂ€tzlich noch ein paar ErlĂ€uterungen rĂŒberschieben:

1. Tom Bossung war im Gymnasium mein Lateinlehrer, bei dem ich in jeder Stunde Blut und Wasser schwitzte, wĂ€hrend ich ein Stoßgebet nach dem anderen gen Himmel schickte und darum flehte, nicht den nĂ€chsten Satz ĂŒbersetzen zu mĂŒssen. Ich glaube, das wird mit dem Spiel in der zweiten Stunde nichts! - Tom, I salute you!

2. Die Story um meinen Goldfisch entspricht in der Tat der Wahrheit - was ich immer auf die Beschallung mit hochwertiger Musik zurĂŒckfĂŒhrte.

3. Die Angabe Zivi war natĂŒrlich schon damals nicht mehr korrekt gewesen, und es hĂ€tte mĂŒssen "Ex-Zivi" heißen. Tja und mehr als "Ex-Zivi", Ex-Student und Journalist, der es immer noch versucht, ist bis heute nicht aus mir geworden...

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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QUO VADIS (D)-Logo

...In The Night

QUO VADIS (D)-Bandphoto

Ihr alle kennt die Grausamkeiten, die unter dem DeckmĂ€ntelchen eines positiven pĂ€dagogischen Effektes beziehungsweise Ă€hnlicher schwacher Ausreden in bundesdeutschen Kinderstuben mit erbarmungswĂŒrdigen Goldhamstern veranstaltet werden. Man sperrt sie in mikrige KĂ€fige und setzt in selbigen ein Folterinstrument namens "Laufrad", das man wie eine Leiter aussehen lĂ€ĂŸt und ihnen so suggeriert, der Weg in die Freiheit wĂ€re zum Greifen nahe. GutglĂ€ubig wie die armen Biester nun mal sind, flitzen sie Tag fĂŒr Tag kilometerweit in diesen sogenannten Spielzeugen bis sich ihre Lunge verabschiedet, ohne auch nur einen einzigen Millimeter vom Fleck zu kommen, wĂ€hrend gehĂ€ssige Exemplare der Gattung Homo Sapiens (?) Errectus mit grinsenden Gesichtern und Kommentaren wie "Nein, ist der sĂŒĂŸ" oder "Ach, wie goldig" danebenstehen und in Wirklichkeit ihre unterschwelligen, niederen GelĂŒste befriedigen. Kein Wunder, daß Kinder, die so vorgeprĂ€gt sind, kleine Monster werden, die, kaum den Windeln entschlĂŒpft, ganz geil auf Horrorfilme sind, spĂ€ter der Omi von nebenan als Hobby die Knickerbocker von der WĂ€schleine klauen und eines Tages schließlich Massenmörder oder Politiker werden. Quo Vadis??? - kann man da unsere Gesellschaft nur fragen!

Und somit hĂ€tten wir geschickt den Bogen geschlagen und wĂ€ren beim Demo der Band QUO VADIS gelandet. Deren Democover wird nĂ€mlich von so einem armen, verstört schauenden und sich die Seele aus den Leib schwitzenden und rennenden Goldhamster geziert. Abgesehen davon wird die Kassette selbst von melodischem Hard Rock mit starkem Keyboard-Akzent geziert. Die drei StĂŒcke sind gute Kompositionen, die ziemlich eingĂ€ngig sind. Bedenkt man, daß die Band zum Zeitpunkt der Aufnahme erst ein Jahr existierte, so ist die gebotene Leistung beachtlich! So habe ich die Hoffnung, daß zu bereits vorhandenen Kompetenzen sich noch etwas mehr Pfiff und Individualismus gesellen werden, so daß der Weg von QUO VADIS sicherlich weiter nach oben gehen wird. Es lohnt sich sicherlich fĂŒr das Full House mit zwei Damen und drei Buben weiterzuarbeiten! WĂ€hrenddessen bietet man »...In The Night« fĂŒr 7,- DM zum Verkauf an, und im Info erklĂ€rt man schließlich, daß "quo vadis" so viel wie "wohin gehst Du?" bedeutet. Aber Kinners, ich als Tom Bossung-sturmerprobter Ex-LateinschĂŒler, weiß dat doch. Sagt Ihr uns lieber, wohin Ihr geht, indem Ihr demnĂ€chst ein neues Demo nachschiebt. ...und merkt Euch: Mit Goldhamstern im Kinderzimmer fĂ€ngt alles Übel der Welt an! Bin ich froh, daß ich als kleiner Knirps lediglich einen Goldfisch geerbt habe, der seit mittlerweile ĂŒber 20 Jahren seine Kreise in seinem Becken zieht, was bedeutet, daß er mittlerweile das biblische Alter von mehreren Hundert Fischjahren erreicht hat. So hat es bei mir nur zum Zivi, Studenten und Versuchsjournalisten gereicht, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.


Stefan Glas

QUO VADIS [D]-Design

 
QUO VADIS (D) im Überblick:
QUO VADIS (D) – ...In The Night (Demo)
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