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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → MARTYRDOM (DK) – »Hours Of No Time...«-Review last update: 12.08.2022, 06:52:50  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  MARTYRDOM (DK)-Demo-Review: »Hours Of No Time...«

Date:  05.01.1994 (created), 23.05.2020 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

MARTYRDOM bestanden damals lediglich aus Gitarrist Jonas Breum, der auch der Herausgeber des NOCTURNE-Zine war, und Drummer Christian Ubby. Auf diesem Tape, das beim "Paraplyen" am 8. August - also vermutlich 1992, angegeben wird das Jahr leider nicht - spielte Morten Bisgaard als Gast den Baß.

Passenderweise hatte die Band Kassetten mit dem Aufdruck "Raks'n Roll" verwendet, die von dem bei uns nicht sonderlich bekannten Hersteller RAKS stammten - wenn man dann nicht die uringelbe Version genommen hätte, wäre nochmal 'ne Ecke truer gewesen...

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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MARTYRDOM (DK)-Logo

Hours Of No Time...

MARTYRDOM (DK)-Bandphoto

Bei MARTYRDOM handelt es sich um ein Demo von der Sorte, der man es auf den ersten Blick ansieht, daß hier eine Anfängerband am Werk ist. Handgezeichnetes Logo, ebensolches Cover. Außerdem sehen die beiden Musiker so aus, als hätten sie noch kaum Probleme mit ihrem Bartwuchs. Das muß aber lange noch nicht heißen, daß ein solches Tape uninteressant ist.

Bei MARTYRDOM jedoch muß man sagen, daß ihr Tape (das Wort "Demo" halte ich hier für unangebracht - Red.) so ziemlich das unausgereifteste Teil ist, das mir je zu Ohren gekommen ist. Die fünf Stücke wurden offentsichtlich bei einem Livegig mitgeschnitten, und dementsprechend klingt die Angelegenheit wie ein schon zehnmal kopiertes Livetape. Die Songs klingen total unausgereift, da paßt nichts zueinander, teils wirkt es so, als würde man einen Song in der Mitte abbrechen. Es sieht eigentlich eher so aus, als würde eine Band im Proberaum ihre bisher gesammelten Ideen durchspielen, um anschließend weiter dran zu arbeiten. Warum MARTYRDOM dies als "Demo" veröffentlichen, ist mir schlicht schleierhaft! Trotz einiger guter Ideen, die durchschimmern, ist dieses Tape rundum überflüssig!

Es bleibt uns also nur, abzuwarten, was aus MARTYRDOM in ein paar Jährchen wird und dieses Teil hier zu ignorieren, denn es ist der schlechteste Start, den man erwischen kann!


Stefan Glas

 
MARTYRDOM (DK) im Überblick:
MARTYRDOM (DK) – Hours Of No Time... (Demo-Review von 1994)
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