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S.A.D.O. (I) – Musiche per Signorine da Marito

BANKSVILLE RECORDS (Import)

Wer sich auch nur eine Sekunde fragt, ob angesichts der Abkürzung S.A.D.O. hier die Berliner Skandal-Metaller ein Comeback wagen, sollte eigentlich schon bei der Auflösung des Akronyms eines Besseren belehrt werden: Es steht nämlich für "Societa' Anonima Decostruzionismi Organci" (was man mit "Geheimgesellschaft zur organischen Zerlegung" übersetzen könnte, und dahinter versteckt sich eine seit 1994 aktive italienische Avantgarde-Jazz-Band. Aber allerspätestens die ersten Klänge verschaffen ohnehin Klarheit, denn hier ist in der tat italienischsprachiges Experimental-/Chaos-/Total-durchgeknallt-Gezocke angesagt. Gute Nerven sind also Voraussetzung für »Musiche per Signorine da Marito« (was seinerseits "Musik für sehr junge Damen" bedeutet). Allerdings kann ich mir derzeit keinen Grund vorstellen, warum sich ein Metaller für diese italienische Variante von S.A.D.O. interessieren sollte - außer natürlich, er wäre etwas Maso veranlagt... Dann wäre vielleicht doch ein Comeback der Berliner angenehmer, oder?

http://www.societaanonimadecostruzionismiorganici.com/


Stefan Glas

 
S.A.D.O. (I) im Überblick:
S.A.D.O. (I) – Musiche per Signorine da Marito (Rundling-Review von 2019)
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