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SUNTERRA – Lost Time

W.A.B./SPV

Wenn Gothic Metal Euer Ding ist, Euch aber oft der Metal-Anteil zu kurz kommt, dann seid Ihr bei SUNTERRA an der richtigen Adresse. Die Truppe aus Österreich geht erfreulich heavy zur Sache und könnte als eine Kombination von NIGHTWISH und CREMATORY beschrieben werden. Will heißen hier gibt's ordentlich Doublebass und nach vorne riffende Gitarren auf die Mütze. Zudem grunzröhrt Sänger Carlos kräftig und läßt sich auch zu dem ein oder anderen Keifen hinreißen. Dennoch kommen die gefühlsbetonten Vocals von Sängerin Lilly, spinettartige Keyboardparts oder Flöteneinsätze nicht zu kurz. Das Songmaterial kommt ohne Schwachpunkte über die Runden und lediglich die Falco-Coverversion ›Out Of The Dark‹ entpuppt sich als überflüssig - ganz abgesehen davon, daß der Satz "Muß ich denn sterben, um zu leben?" nur eine Gänsehaut erzeugt, wenn er von dem mittlerweile aus dem Leben geschiedenen Hans Hölzel persönlich in den Raum gestellt wird.

Sicherlich ist »Lost Time« kein Album, das den Gothic aus seiner derzeitigen kreativen Krise herausreißen wird, aber zur Überbrückung bis die Zeiten wieder besser werden, ist es sehr wohl geeignet.

http://www.sunterra.at.tf/

gut 10


Stefan Glas

 
SUNTERRA im Überblick:
SUNTERRA – Graceful Tunes (Rundling-Review von 2005)
SUNTERRA – Lost Time (Rundling-Review von 2003)
SUNTERRA – Reborn (Rundling-Review von 2017)
andere Projekte des beteiligten Musikers Friedrich "Friedl" Schütz:
TEUFELSKREIS – News vom 20.10.2008
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