UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 78 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → ELECTRIC MARY – Â»Mother«-Review last update: 03.03.2021, 17:27:07  

last Index next

ELECTRIC MARY – Mother

LISTENABLE/SOULFOOD

â€șGimme Loveâ€č, der Einstieg in das vierte Studioalbum der Australier macht deutlich, daß weder die seit dem VorgĂ€nger »III« notwendigen Wechsel hinter dem Drum-Kit irgendwelche Auswirkungen auf den Sound der Band gehabt haben, noch irgendwelche anderen Faktoren. Im Gegenteil, die Formation kredenzt einmal mehr ausschließlich KlĂ€nge, die sich unter dem Banner "Classic Rock" zusammenfassen lassen und das auf gediegene Art und Weise und durchweg hohem Niveau. Daß dabei sĂ€mtliche Einflußquellen herauszuhören sind - und mitunter sogar ganz offensichtlich zur Schau gestellt werden, wie etwa im erwĂ€hnten Opener - ist demnach nicht verwunderlich, aber auch nicht wirklich verwerflich. Schließlich sind ELECTRIC MARY ja auch nicht die einzigen, die sich auf LED ZEPPELIN, AC/DC und WHITESNAKE beruft.

Weniger hĂ€ufig dagegen kommt es vor, daß einer Band von ihrem Schlag tatsĂ€chlich die Ehre zuteil wird, diverse Idole auch bei Konzerten begleiten zu dĂŒrfen. Sehr wohl aber diesen Jungs, die bereits Supportshow fĂŒr David Coverdale und seine Mannschaft, KISS, Alice Cooper, DEF LEPPARD und DEEP PURPLE absolvieren durften. Durchaus erfolgreich offenbar, denn »Mother« ist nicht nur stilistisch eindeutig zuzuordnen, man merkt der Truppe auch an fĂŒr jene Scheibe speziell an einprĂ€gsamen Refrains und Hooks gearbeitet zu haben. Sprich exakt an jenen Ingredienzien, die einen an sich ganz guten Song in der Livesituation zu einer Granate werden lassen.

Davon sind auf diesem Album - dem definitiv bis dato komplettesten und kompaktesten der Band - aber gleich mehrere enthalten. Neben dem Opener sind diesbezĂŒglich das knackig-lĂ€ssige â€șHow Do You Do Itâ€č, die gelungene, weil kitschfreie Ballade â€șSorry Babyâ€č sowie â€șIt's Alrightâ€č, das durchaus auch auf eine der letzten THE DEAD DAISIES gepaßt hĂ€tte und der Heavy Blues â€șLong Long Dayâ€č zu nennen. In letztgenanntem Track liefert SĂ€nger Rusty Brown obendrein seine bislang imposanteste Vokal-Darbietung ĂŒberhaupt, lĂ€ĂŸt er doch erkennen, daß er nicht nur als klassischer RocksĂ€nger gereift ist, sondern auch emotionsgeladene Töne im Stile eines Könners wie Paul Rodgers wiederzugeben gelernt hat.

http://www.facebook.com/electricmary/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
ELECTRIC MARY im Überblick:
ELECTRIC MARY – Mother (Rundling)
© 1989-2021 Underground Empire


last Index next

Alexi Laiho verstirbt zum Jahreswechsel 2020/2021. Mehr dazu in den...
Button: News