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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → JUST SAY YES – Â»Puffing The Lord«-Review last update: 08.02.2019, 10:41:43  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  JUST SAY YES-Demo-Review: »Puffing The Lord«

Date:  05.01.1994 (created), 09.02.2019 (revisited), 09.02.2019 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Eigentlich war dieses Tape hier fehl am Platze, denn im Grunde handelte es sich um ein Kassettenalbum. Allerdings hatten Kassetten bei uns damals nicht den gleichen Stellenwert wie Schallplatten oder CDs, wÀhrend sie in Amerika weitaus populÀrer und verbreiteter waren.

Leider hatten wir kein Info von JUST SAY YES erhalten, so daß wir lediglich ein paar winzige Details aus dem Kassetteneinleger entnehmen können. So kann man dort entdecken, daß alle Songs von einem gewissen "Reverend Bud Green" geschaffen wurden und im "Portnow's Porn Palace" in Seattle aufgenommen wurde. Das war's dann aber auch schon, so daß wir uns heuer wenigstens bemĂŒht haben, aus dem Coverphoto die Schrift rauszukicken, um das hĂŒbsche Spanking-Motiv ungestört genießen zu können...

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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JUST SAY YES-Logo

Puffing The Lord

JUST SAY YES-Bandphoto

Passend zum VorgĂ€nger nun die Antithese, die bei EVER RAT RECORDS erschienen ist. Anhand des Logos ist eine Interpretation des Bandnamens kaum noch schwer. Pro-Dope. Ich kann der Aufforderung "just say yes" in diesem Zusammenhang zwar absolut nicht Folge leisten, aber die Antwort auf diese Frage muß jeder fĂŒr sich selbst finden. Ebenso bedarf die blöde JUST SAY YES'sche Aussage, daß Joints helfen wĂŒrden, die RealitĂ€t besser zu erkennen, kaum des Kommentares. DarĂŒber ist sich wohl jeder bewußt - egal wie man zur Dröhnung steht - es stellt in jedem Fall eine RealitĂ€tsflucht dar. Stattdessen will ich noch kurz auf die Musik von JUST SAY YES eingehen - viel zu sagen, wĂ€re echte Verschwendung, denn wir haben es hier mit unterdurchschnittlichem 08/15-Prol-Rock zu tun, der höchstens durch den zerkratzten Gesang auffĂ€llt - negativ leider. Ach doch, die Texte sind ebenfalls auffĂ€llig. Abgesehen von Joint-Anbetungen singt man beispielsweise ĂŒber die Luftverschmutzung in L.A. (â€șCity Of Industryâ€č) oder fordert nur mĂ€ĂŸig ĂŒberzeugend zur Revolution auf. Was ich jedoch nicht verstehe, ist, wie man auf einer Kassette, die 1992 veröffentlicht wurde, ein Lied bringen kann, in dem man Ronald Reagan als die Inkarnation des Teufels verkaufen will. Bekanntlich ist Onkel Ronnie "auf Reagan folgt Sonnenschein, und dann kam doch nur Bush" R. mittlerweile schon so sehr Vergangenheit ist, daß es fast nicht mehr wahr ist. Es geht einfach kreuz und quer - eine merkwĂŒrdig konzeptlose Band, trotz ihres Images. Was soll's, dieses Tape, braucht eh' kein Mensch. Da hilft auch der entblĂ¶ĂŸte weibliche Glutaeus Maximum auf dem Cover nix - dieses Tape ist rundum ĂŒberflĂŒssig. Wer in letzter Zeit mal böse war und sich selbst bestrafen möchte, der wende sich mit 10,- DM an den deutschen EVER RAT-Vertrieb, der bekanntlich MDD ist.


Stefan Glas

Photo: Oliver North

 
JUST SAY YES im Überblick:
JUST SAY YES – Puffing The Lord (Demo)
© 1989-2019 Underground Empire


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