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HARDCORE SUPERSTAR – You Can't Kill My Rock 'N Roll

MEMBRAN INTERNATIONAL GmbH/GAIN MUSIC ENTERTAINMENT

Seit bald 20 Jahren sorgt diese Formation nun schon für unglaubliche Partystimmung bei ihren Gigs. Doch auch auf Tonträger wußten HARDCORE SUPERSTAR in der Vergangenheit zu begeistern. Wenn auch nicht immer nicht durchgehend, so fanden sich auf jedem der bisher veröffentlichten zehn Studioalben Ohrwürmer, die sich auf Anhieb ins Langzeitgedächtnis einbrannten.

Daß jene regelrecht nach der Live-Umsetzung verlangten, scheint der Formation ebenso bewußt zu sein wie die Tatsache, daß ihr Glam Rock /Metal-Mix bei Fans mit unterschiedlichster Vorlieben ankommt. Nicht zuletzt deshalb, weil HARDCORE SUPERSTAR einfach beste Laune garantieren!

Daran wird sich hoffentlich auch in Zukunft nichts ändern, aktuell besteht jedenfalls definitiv keinerlei Zweifel daran. Dennoch fällt auf, daß sich die Schweden für ihr aktuelles Album gewissermaßen an der eigenen Vergangenheit orientiert haben. So läßt der Titel »You Can't Kill My Rock 'N Roll« an das seinerzeit eher wenig beachtete Debut »It's Only Rock'n'Roll« denken und auch was die Dichte an einprägsamem Refrains sowie die anderen Ingredienzien, die eine Ohrwurm ausmachen, scheint ein Blick zurück getätigt worden zu sein.

Musikalisch dagegen ist man "Up-To-Date", in manchen Tracks bisweilen gar ein klein wenig zur sehr an der "Moderne" orientiert.

Das irritiert den Hörer gleich einmal zu Beginn, schließlich kommt der im Endeffekt durchaus fulminante Opener ›AHDH‹ zunächst elektronisch-poppig aus den Boxen, bevor Vic Zino standesgemäß in die Saiten langt und heftigen Rock in Manier alter Meister auftischt. Der prägt in Summe zum Glück den Großteil des Albums, aus dem der groove-betonte Abgeh-Track ›Electric Rider‹, das furiose ›Never Cared For Snobbery‹ sowie das entfernt an frühe SLADE erinnernde ›Bring The House Down‹ hervorstechen.

Selbstredend ist auch der "Rest" der Tracks überaus eingängig und sorgt für blendende Laune und das unmittelbare Gefühl, mitrocken zu müssen. Dennoch sei hinzugefügt, daß etwa der Titelsong doch zu sehr auf Mainstream gebürstet wirkt und auch ›Baboon‹ sägendere Gitarren vertragen hätte.

Das jedoch ist Meckern auf hohem Niveau, denn ein mitreißendes und zwingendes Album ist »You Can't Kill My Rock 'N Roll« auf jeden Fall geworden.

http://www.hardcoresuperstar.com/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
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