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CRIME (RCH) – First Crime

DYING VICTIMS PRODUCTIONS

Mit der EP »First Crime« stellte sich die aus der chilenischen Hauptstadt Santiago stammende Truppe CRIME vor knapp anderthalb Jahren erstmals in der Szene vor, wurde jedoch hierzulande selbst im Underground nicht wirklich wahrgenommen. Durch die Kooperation mit DYING VICITMS PRODUCTIONS sollten die Vorzeichen dafür nun besser stehen, nicht zuletzt, weil man sich durchaus etwas einfallen ließ und den Dreher verhältnismäßig preisgünstig samt Sticker und/oder Patch anbietet.

Daß die EP zudem in überarbeiteter Version auf CD erscheint und mit ›Where the Brave Ones Die‹ auch einen Track mehr als das Original zu bieten hat, erweist sich als weiterer Pluspunkt. Dennoch muß man sich auf die Mucke des brachial losbretternden Duos "Noisemaker" (zuständig für das Schlagzeug und Gesang) und "Maot" (Saiteninstrumente) erst einmal einlassen.

Die ist nämlich für "Schöngeister" und Melodie-Fetischisten nur bedingt geeignet und kommt durch die Bank ungehobelt, roh und brachial sowie mit einer amtlichen MOTÖRHEAD-Schlagseite aus den Boxen. Das paßt zwar verdammt gut zur offensichtlichen "Leck mich"-Attitüde der beiden Gesellen, ändert aber auch nichts daran, daß es bei CRIME eher rumpelt und scheppert als sonst etwas. Nicht zuletzt, weil die beiden Kollegen ihre dahingerotzt wirkenden Tracks auch klangtechnisch entsprechend derb umgesetzt haben.

Einschlägig interessierte Zeitgenossen wissen, was zu tun ist - alle andere wohl auch.

ordentlich 8


Walter Scheurer

 
CRIME (RCH) im Überblick:
CRIME (RCH) – First Crime (Rundling-Review von 2018)
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