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CATTAIL BREW – It's A Bit Difficult Really

CAPITAL CITY MUSIC FACTORY/CARGO

Hinter diesem neuen Namen verbergen sich nahezu ausnahmslos bekannte Recken. Allen voran der gebürtige Schotte Fin Muir, der einst zusammen mit Pete Way federführend bei WAYSTED gewesen ist. Der alte UFO-Recke wäre wohl auch immer noch in irgendeiner Form mit im Boot, wäre da nicht ein kurzfristiges Einreiseverbot in die USA "dazwischengekommen", das ihn in weiterer Folge daran hinderte, mit den in Columbus, Ohio residierenden Musikern zu kooperieren. Ebendort hat bekanntlich auch die Hard Rock-Truppe AMERICAN DOG ihre Heimat, und so kam es, daß Fin eines Tages mit diesen Herrschaften bekannt gemacht wurde und man kurzerhand beschloß, nicht nur den Song ›Jump Back‹ für ein Tommy Bolin-Tributalbum, sondern in Windeseile mit »Dogmatized« ein ganzes Album aufzunehmen.

Dieses, unter dem Banner AMERICAN DOG & Fin in die Läden gekommene Teil stellt quasi den Vorläufer zu »It's A Bit Difficult Really« dar, schließlich waren einige der Tracks auch schon darauf verewigt und auch die beiden AMERICAN DOG-Musiker Steve Theado (g) und Keith Pickens (d) sind immer noch an Fins Seite. Vervollständigt wird das CATTAIL'S BREW-Line-up aktuell von den beiden SNOWBLYND-Recken Joe Viers und Ryan Smith, die musikalische Ausrichtung hat sich jedoch keinen Millimeter verändert.

Man kredenzt immer noch handgemachte, tief in der Historie der Rockmusik verwurzelte Klänge, die sowohl erdigen Blues in traditioneller US-Variante beinhalten, aber auch eher typisch britische Elemente.

Nicht zuletzt dadurch erweist sich die Scheibe auch als abwechslungsreiches Vergnügen, die Herren wissen schließlich wie Rock'n'Roll funktioniert. Daß sie dafür auch auf Fremdmaterial zurückgreifen, ist durchaus legitim, zumal der "Flow" der Scheibe dadurch keineswegs unterbrochen wird und man auch nicht auf abgedroschenes Material setzt. Zudem sei erwähnt, daß beispielsweise ›Jump Back‹ nicht zuletzt durch die immer noch prägnante - irgendwo zwischen dem jungen Rod Stewart und einer "nüchternen" Version von THE QUIREBOYS-Chef Spike zu verortende - Stimme von Mister Muir prädestiniert für derlei knochentrockene, traditionsverbundene Rockklänge ist. Kommt gut, das Album. Cheerz!

http://www.facebook.com/cattail-brew-1721051748196838/

gut 11


Walter Scheurer

 
CATTAIL BREW im Überblick:
CATTAIL BREW – It's A Bit Difficult Really (Rundling-Review von 2018)
CATTAIL BREW – News vom 27.03.2018
andere Projekte des beteiligten Musikers Ian "Fin Muir" More:
AMERICAN DOG – Unfinished Business (Rundling-Review von 2018)
AMERICAN DOG – News vom 28.11.2009
WAYSTED – The Good The Bad The Waysted (Re-Release-Review von 2008)
WAYSTED – Vices Plus (Re-Release-Review von 2009)
WAYSTED – Waysted Plus .... (Re-Release-Review von 2009)
WAYSTED – News vom 29.04.2003
WAYSTED – News vom 18.11.2004
WAYSTED – News vom 21.08.2006
WAYSTED – News vom 21.07.2007
WAYSTED – News vom 10.10.2007
siehe auch: Fin Muir, Kelly Garni, Kelle Rhoads, Scotty Phillips & Wayne Findlay gründen neue, noch unbenannte Band
andere Projekte des beteiligten Musikers Keith Pickens:
AMERICAN DOG – Unfinished Business (Rundling-Review von 2018)
AMERICAN DOG – News vom 28.11.2009
AMERICAN DOG – News vom 20.04.2011
andere Projekte des beteiligten Musikers Ryan Smith:
ROBOT LORDS OF TOKYO – Whiskey, Blood & Napalm (Do It Yourself-Review von 2010)
andere Projekte des beteiligten Musikers Steve Theado:
AMERICAN DOG – Unfinished Business (Rundling-Review von 2018)
AMERICAN DOG – News vom 28.11.2009
AMERICAN DOG – News vom 20.04.2011
AMERICAN DOG – News vom 20.04.2011
ROBOT LORDS OF TOKYO – Whiskey, Blood & Napalm (Do It Yourself-Review von 2010)
andere Projekte des beteiligten Musikers Joe Viers:
ROBOT LORDS OF TOKYO – Whiskey, Blood & Napalm (Do It Yourself-Review von 2010)
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