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IRON HUNTER – Mankind Resistance

FIGHTER RECORDS (Import)

Gegründet 2015 als STARLIGHT, benannte sich die aus Vigo stammende Formation bald in IRON HUNTER um. Nach ersten Gigs in Spanien konnte sich die Band einen guten Ruf erspielen und hatte bald darauf sogar die Ehre, Gigs für Metal-Legende MURO zu eröffnen. Hierzulande wurde man im letzten Jahr erstmals auf die Iberer aufmerksam, schließlich wußten IRON HUNTER, mit der Debut-EP »Killing Machine« in einschlägigen Kreisen gehörig Staub aufzuwirbeln. Den Titelsong des Erstlings hat man als Bonustrack auch auf das erste Langeisen gepackt, schade bloß, daß nicht auch noch ›From The Ashes‹, die zweite Nummer der EP berücksichtigt wurde. So bleibt es nämlich bei der eher bescheidenen Gesamtspielzeit von knapp mehr als 34 Minuten. Das ist zwar in der Tat wenig, insofern aber nicht weiter tragisch, da die Songs von »Mankind Resistance« jeden Traditionalisten ansprechen werden.

Schließlich hat sich das noch recht junge Quintett der puristischen Heavy Metal-Gangart verschrieben und eifert seinen Vorbildern - die ganz offensichtlich IRON MAIDEN, HELLOWEEN, JUDAS PRIEST und RIOT heißen, ordentlich nach. Die Gitarrenarbeit von Alex und Paco Paz klingt schon durchaus ausgereift und kommt vor allem im Instrumental ›Starchaser‹ richtig fett und zwingend aus den Boxen. Zwar dürften dem Zuhörer dabei auf Anhieb die frühen ENFORCER in den Sinn kommen, da sich Sänger Emi Ramirez aber nicht ganz so häufig an Höhen versucht, wie das bei Olof Wikstrand der Fall ist, sind weitere Vergleiche zu den Schweden nicht wirklich zutreffend. Apropos Schweden: Mit PORTRAIT-Fronter Per Lengstedt konnte man einen Gast-Vokalisten gewinnen, dessen Vortrag perfekt zum fast durchweg im Uptempobereich vorgetragenen, in manchen Passagen definitiv im Speed Metal anzusiedelnden Stil der Band paßt. Das trifft auch auf die beiden andere Gäste - Jack Bauer (VOLTURE) und Paco Brea (ANKHARA) zu, wobei sich die Jungs von IRON HUNTER vor allem durch die Bekanntschaft zu letztgenanntem Kollegen einiges erwarten dürften, schließlich hat die iberische Metal-Institution ANKHARA vor wenigen Wochen erst mit »Sinergia« ein neues Album veröffentlicht und dürfte dieses demnächst auch flächendeckend live vorstellig machen. Doch ausschließlich auf "Connections" braucht IRON HUNTER keineswegs zu bauen, hat die Formation mit »Mankind Resistance« doch ein solide vorgetragenes, mitreißendes Album anzubieten. Damit sollte es der Band auf jeden Fall gelingen, auch einigermaßen international zu reüssieren. Nicht zuletzt, weil man die Hemmschwelle "spanischer Gesang" umgeht und auf - überraschend akzentfreien - englischsprachigen Gesang setzt. Check 'em out!

http://www.facebook.com/ironhunterband/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
IRON HUNTER im Überblick:
IRON HUNTER – Mankind Resistance (Rundling-Review von 2018)
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