UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 75 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → MICHAEL SCHENKER FEST – Â»Resurrection«-Review last update: 30.08.2018, 23:11:00  

last Index next

MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection

NUCLEAR BLAST RECORDS/EAST WEST

Was zunĂ€chst den Eindruck erweckte, es wĂŒrde sich eine einmalige Angelegenheit handeln, hat offenbar gewaltige Eigendynamik entwickelt. So wurde unter dem Banner MICHAEL SCHENKER FEST bei diversen Festivals die kurzfristige, abermalige Zusammenarbeit des Gitarrenhexers, der sich offenbar seit geraumer Zeit wieder in jeder Hinsicht in absoluter Topform befindet, mit den ehemaligen SĂ€ngern der MICHAEL SCHENKER GROUP angekĂŒndigt, um den Fans die grĂ¶ĂŸten Hits jeder Epoche des Unternehmens zu prĂ€sentieren. Da dieses Konzept voll aufgegangen ist und offenbar alle Beteiligten danach schwer motiviert gewesen sind, ist es nachvollziehbar, daß Michael Schenker die gesamte Mannschaft auch ins Studio scheuchte, um ein Album einzuspielen. Das Ergebnis mit dem ebenso logischen, wie geradezu als Programm zu betrachtenden Titel »Resurrection« umfaßt insgesamt zwölf Exponate und wurde in den GrundzĂŒgen von Meister Schenker und seinem kongenialen Kooperationspartner Michael Voss-Schoen zusammengestellt, ehe der "Gesangsverein" zur Tat schritt. FĂŒr diesen wurde neben den Herren Gary Barden, Graham Bonnet und Robin McAuley zusĂ€tzlich auch noch der zuletzt mit Schenker bei TEMPLE OF ROCK aktive Doogie White eingeladen. Und zwar nicht nur um an den Songs im Studio mitzuwirken, Doogie wird auch am nĂ€chsten Teil der MICHAEL SCHENKER FEST-Tournee teilnehmen.

Soviel einmal dazu. Das Album an sich wirkt zwar aufgrund der unterschiedlichen GesangsbeitrĂ€ge wie eine Art MSG-"Best Of", die Songs an sich sind aber ĂŒber jeden Zweifel erhaben und beinhalten alles, wofĂŒr man den Gitarristen beziehungsweise MSG zu schĂ€tzen weiß. GeschĂ€tzt wird der gute Mann auch in seiner Berufsgruppe, den Saitendehnern, weshalb sich kein Geringerer als Kirk Hammet im Opener â€șHeart And Soulâ€č ein Stelldichein gibt. Die Nummer an sich wĂ€re jedoch zugegebenermaßen auch ohne ihn zu einem Auftakt nach Maß geworden, werden doch auf Anhieb die frĂŒhen MSG-Scheiben in Erinnerung gerufen. Jener Abwechslungsreichtum von riff-betont bis eingĂ€ngig und melodisch, der immer schon das Oeuvre dieser Formation geprĂ€gt hat, ist auch auf »Resurrection« ein essentieller Bestandteil. Ebenso die Instrumentaldarbietungen (gesondert hervorzuheben gilt es diesbezĂŒglich das Instrumental â€șSalvationâ€č, das in trauter â€șInto The Arenaâ€č-Manier aus den Boxen kommt!), in denen zwar sehr wohl der technische Aspekt des Spiels berĂŒcksichtigt wird, allerdings immerzu wesentlich mehr Wert auf Songdienlichkeit und EmotionalitĂ€t gelegt wird.

Es war wohl auch von Vorteil, daß sich mit den Herren Chris Glen (b), Ted McKenna (d) und Steve Mann (k, g) sowie mit Wayne Findlay und "Vossi" als Gastmusikern, ausnahmslos frĂŒhere Mitstreiter und gute Bekannte zu Michael gesellt haben.

Nach den vollkommen berechtigten, mehr als nur euphorischen Reaktionen auf die Liveshows, stellt die illustre Truppe unter der Leitung des Namensgebers mit »Resurrection« erneut unter Beweis, daß es absolut Sinn gemacht hat, auch weiterhin unter dem Banner MICHAEL SCHENKER FEST aktiv zu sein. Hoffentlich geht es in dieser Tonart auch weiter, denn Tracks wie â€șWarriorâ€č, â€șTake Me To The Churchâ€č, â€șEverestâ€č oder â€șThe Last Supperâ€č haben das Zeug dazu, in Zukunft als Klassiker im Repertoire des Meisters der schwarz-weißen Flying V genannt zu werden!

http://www.MichaelSchenkerHimself.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
MICHAEL SCHENKER FEST im Überblick:
MICHAEL SCHENKER FEST – A Decade Of The Mad Axeman (Rundling)
MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection (Rundling)
MICHAEL SCHENKER FEST – ONLINE EMPIRE 68-Interview
© 1989-2018 Underground Empire


last Index next

Impressum, Haftungsausschluß, DatenschutzerklĂ€rung
Button: hier