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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → HARD ANGELS – »Demo '93«-Review last update: 20.11.2022, 22:24:48  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  HARD ANGELS-Demo-Review: »Demo '93«

Date:  05.01.1994 (created), 16.02.2018 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

In der Zeit seit dem ersten Demo »Back To The Hell« [sic!] hatten sich HARD ANGELS mit Bengi Schaller als Rhythmusgitarrist verstärkt, der zu Steve Andre (v), Dan Zehnder (g), Oli Aeschlimann (b) und Dan Friedli (d) stieß; letzterer könnte eventuell der Mann gewesen sein, der 2013 für wenige Wochen bei ABYSS OF FEAR getrommelt hatte.

Warum auch dieses HARD ANGELS-Review im gedruckten Heft ohne Logo abgedruckt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis; zumindest war es diesmal relativ einfach gewesen, das Logo vom Democover zu entnehmen. Na ja. ein großer Verlust war es nicht, daß dieses Streifenhörnchen-Logo nicht zu sehen war... Als Zugabe haben wir aus dem Demoeinleger heuer noch das Bandphoto abgescannen.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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HARD ANGELS-Logo

Demo '93

HARD ANGELS-Bandphoto

Okay, ich gestehe und bereue es. Im letzten Heft war ich wirklich sehr fies zu den HARD ANGELS, aber das Tape war auch wirklich so ohne Worte, daß mir die Hand auf der Tastatur etwas ausrutschte. Einen Versuch der Wiedergutmachung möchte ich hiermit starten! Nein, ich werde jetzt keinesfalls die Band ungerechtfertigt hochjubeln, aber das aktuelle Demo gestattet eine Bewertung, die in den positiven Bereich ragt. Das aktuelle 4-Song-Tape von HARD ANGELS bietet gewöhnlichen rifflastigen Metal. Ja, nicht nur rifflastig, man kann sogar sagen, daß die Gitarrenriffs den Lebensquell der Lieder darstellen. Neue Wege werden hier sicher nicht beschritten, sondern man bietet eine schrille Version der Weisheiten des NWoBHM, in seiner simplelsten und reduziertesten Form. Zum Riffing tritt eine Rhythmusarbeit, die das 4/4-Muster exakt webt und nur wenige Variationen einbringt. Schließlich noch ein Gesang genauso wie eine Sirene, wenn sie kurz vor'm Höhepunkt der Crescendos steht. So erinnert HARD ANGELS-Sänger Steve auch tierisch an Toto von LIVING DEATH, zumal der Refrain von ›Night Lights‹ der harten Engel nahezu identisch mit dem von ›Nightlight‹ der lebenden Toten ist, bei dem Toto genauso herrlich erstickt geschrillt hat. Ansonsten ist festzustellen, daß die güldenen Klischees während des ganzen Tapes voller Passion Nachlaufen spielen. Hier kriegt Ihr also keine handwerklichen Meisterleistungen, kompositorische Geniestreiche oder atemberaubende Höhepunkte der Musikgeschichte geboten, ebenso wie man sich vom Begriff "Originalität" weit fernhält, sondern es ist schnörkelloser Metal mit Herz aus dem Bauch heraus gespielt. Dennoch finde ich dieses Tape echt okay und zähle es zu denen, die sich immer mal wieder im Tapedeck wiederfinden, weil es einen gewissen, nicht näher definierbaren Charme versprüht. Es gibt sicher schlechtere Methoden, sein Moos auszugeben!


Stefan Glas

 
HARD ANGELS im Überblick:
HARD ANGELS – Back To The Hell (Demo-Review von 1992)
HARD ANGELS – Demo '93 (Demo-Review von 1994)
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