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”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  EROTIC SUICIDE-Demo-Review: ¬ĽDemo 1993¬ę

Date:  05.01.1994 (created), 26.11.2017 (revisited), 12.05.2020 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Auf dem wunderprächtigen Bandphoto sehen wir von links nach rechts Drummer D. Rose, Gitarrist Jeff Losawyer, Sänger Rick Rose (könnt Ihr erkennen, worauf steht - oder warum schwebt der da scheinbar in der Luft?) und Bassist Dee Hodges.

Richtig gewuchert hatten EROTIC SUICIDE in Sachen Logos, denn neben der "silhouettierten" Version gab es noch folgendes Logo:

EROTIC SUICIDE-Logo 2

Interessanterweise sollte keines von beiden auf den kommenden Alben Verwendung finden.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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EROTIC SUICIDE-Logo

Demo 1993

EROTIC SUICIDE-Bandphoto

Es ist doch immer wieder bemerkenswert, welche irren Wortkombinationen heutzutage als Bandnamen durchgehen. Der Name "EROTIC SUICIDE" stellt hierbei ein weiteres Highlight in dem Katalog mit dem Titel "Und es geht noch merkw√ľrdiger..." dar. Mir fehlt jedoch die n√∂tige Fantasie, um mir vorstellen zu k√∂nnen, mit welchen erotischen Methoden oder Hilfsmitteln man sich selbst um die Ecke bringen k√∂nnte. Bin eben 'n gut erzogener Junge... (oder hat man vielleicht einfach an die poly-orgiastische Exsikkose gedacht... - Red.) Anyway - EROTIC SUICIDE - damit m√ľssen wir uns jetzt abfinden. Dirty Riffs kratzt der Tonkopf vom Band runter, meist im Stakato-Format wie sie abgespeckter kaum mehr vorstellbar w√§ren. Die Gitarrenm√§nner geh√∂ren offensichtlich zu jener Sorte, die die Klampfen so tief h√§ngen haben und gleichzeitig soviel motorische Unruhe im Beckenbereich aufweisen, da√ü ihnen kaum mehr Zeit verbleibt, mit den Griffeln √ľber die Saiten spazieren. Der Bassestyp geht kaum √ľber ein rotziges "bumm, bumm" raus, um seine Kollegen mit den etwas zahlreicher ges√§ten Saiten nicht blo√üzustellen, und auch der Kn√ľppelknecht aus der hinteren Reihe (wieder nicht ARD oder ZDF eingeschaltet, wa? Denn dort reihert man bekanntlich in die ersten Sitze... - Red.) stre√üt sich nicht unn√∂tig, sondern h√§mmert konstant seinen Beat durch und setzt nur dort Zwischenkl√∂pferli, wo es sich absolut nicht vermeiden l√§√üt. Zur Abrundung klingt der Sangesmeister wie ein gewisser Axl von der Karren- und Rosenagentur, wenn der mal einen guten Tag erwischt hat und die Z√§hne etwas mehr auseinander kriegt als gew√∂hnlich. Und schon stehen wir da, haben eine durch und durch typische Ami-Combo vor uns und m√ľssen zugeben, da√ü die Boys gnadenlos locker r√ľberkommen und eine Masche stricken, mit der sie vor zwei, drei J√§hrchen alle Chancen gehabt h√§tten. Heutzutage sind jedoch andere Hypes hypiger, so da√ü EROTIC SUICIDE sich bewu√üt sein m√ľssen, da√ü sie eventuell von der Branche rundum ignoriert werden. Sollte sich unter Euch jemand befinden, der aller Trendmacherei zum Trotz immer noch die Musik h√∂rt, die ihm gef√§llt und nicht (jetzt blo√ü nicht ins Stottern geraten... - Red.) die, die die Industrie ihm zu diktieren versucht und sich dann noch solch' l√§ssiger Flapsigkeit in Musikform verbunden f√ľhlt, der m√∂ge folgende Adresse kontaktieren.


Stefan Glas

 
EROTIC SUICIDE im √úberblick:
EROTIC SUICIDE – Demo 1993 (Demo)
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