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THE WILD! – Wild At Heart

STEAMHAMMER/SPV

Ihren Bandnamen tragen diese Kandier definitiv zu recht und auch den Albumtitel haben sie wohl mit Bedacht gewĂ€hlt. "Wild" paßt einfach perfekt! Die zehn Nummern versprĂŒhen allesamt einen sehr rauhen Charme, und die Burschen selbst sehen aus, als ob sie den Rock'n'Roll seit langen Jahren schon leben wĂŒrden.

Einzig die Herkunft darf durchaus angezweifelt werden, denn "australischer" hat wohl noch keine Band aus dem Ahornland gelungen. Auch SĂ€nger Dylan Villain fĂŒgt sich gut ins Bild ein und klingt in manchen Momenten wie eine krude Mischung aus Bon Scott und KROKUS-Fronter Marc Storace.

Doch nicht nur der Boogie-Rock scheint es THE WILD! angetan zu haben, aus dem hingebungsvoll intonierten und handwerklich einwandfrei dargebotenem GebrĂ€u lassen sich auch frĂŒhe AEROSMITH und die jungen GUNS N' ROSES heraushören. Vergleichsweise "modern" ist dagegen der Sound ausgefallen, weshalb vor allem die Gitarren Ă€hnlich wuchtig rĂŒberkommen wie bei ALTER BRIDGE. Bleibt als Kritikpunkt einzig die Tatsache, daß nach 35 Minuten schon wieder Schluß ist.

http://www.thewildrocknroll.com/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
THE WILD! im Überblick:
THE WILD! – Wild At Heart (Rundling)
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