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GEEZER – Geezer

RIPPLE MUSIC (Import)

Auch wenn Baßlegende Geezer Butler definitiv nicht an diesem Album mitgewirkt hat, sein Einfluß, genauer gesagt der seiner Stammband, ist nicht von der Hand zu weisen. Doch nicht nur die Urväter der Szene haben nachhaltig Eindruck bei diesem Trio aus Kingston, NY hinterlassen, aus den acht Songs ihres zweiten Longplayers lassen sich darüber hinaus auch noch unzählige andere Formationen heraushören.

Da die drei Kollegen ihre Tracks zwar nahezu ausschließlich in getragenem Tempo darbieten, sind es logischerweise vorwiegend die Helden des Doom und Stoner Rocks, an die man sich erinnert fühlt, nicht zuletzt durch das groove-und blues-betonte Spiel von Gitarrist Pat Harrington müssen aber auch die frühen ZZ TOP als Inspiration erwähnt werden.

Speziell dadurch gedeihen Songs wie der sich auf Anhieb als Ohrwurm entpuppende Opener ›Sunday Speed Demon‹, oder auch das lässig vor sich hin blubbernde, von gepflegter KYUSS-Coolness geprägte ›Superjam Maximus‹ auch zu wahren Leckerlis für Genreliebhaber. Leider kommen aber längst nicht alle Tracks in ähnlich griffiger und zwingender Machart daher, sondern werden durch teils zähflüssige Psychedelic-Klangkaskaden - gefühlt: unendlich - in die Länge gezogen. Das hat zwar in ›Bi-Polar Vortex‹ durchaus auch seinen Reiz, wirkt beispielsweise in ›Hangnail Crisis‹ aber schlichtweg nervend.

Dadurch erweist sich »Geezer« in Summe als Album mit reichlich Licht, das aber auch einige laaange Schatten wirft.

http://www.facebook.com/geezerny/

ordentlich 8


Walter Scheurer

 
GEEZER im Ăśberblick:
GEEZER – Geezer (Rundling)
© 1989-2020 Underground Empire


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