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CAMEL – A Nod And A Wink

CAMEL PRODUCTIONS

Wie gerne würde ich dieses Review mit einem Spruch aus der heißgeliebten Werbung beginnen: "Ich laufe meilenweit für eine Camel!" Aber ich werde mir die Phrasendrescherei - ausnahmsweise - mal verkneifen, denn dies würde nicht zu dem ProgRock-Werk »A Nod And A Wink« passen - und schon gar nicht zu einer altehrwürdigen Band, die schon seit 30 Jahren ihrem Handwerk nachgeht. Dennoch muß man erst mal einige Sekunden verstreichen lassen, bevor CAMEL hörbare Töne von sich geben, die sich dann im Laufe der nächsten 55 Minuten zwischen BEATLES und ALAN PARSONS PROJECT, PINK FLOYD und YES, PENDRAGON und IQ einsortieren lassen. Erfreulicherweise ist »A Nod And A Wink« eine äußerst geruhsame Scheibe geworden, die sich sowohl zum intensiven Hören als auch zum entspannenden Nebenbeihören geeignet ist. Lediglich einen Wunsch hätte ich an die Herren mit den zwei Höckern für die nächste Scheibe - wenn sie denn überhaupt gewillt sind, von einem Greenhorn wie mir Ratschläge anzunehmen: Sie könnten im Gesangsbereich mehr eingängige Melodien einbauen, denn auf »A Nod And A Wink« stammen die einzigen ohrwurmmäßigen Passagen von den Instrumenten, vornehmlich dem Keyboard, und verstehen es, den Songs, die nur selten unter zehn Minuten Spieldauer aufweisen, die pikanten Höhepunkte zu verleihen.

gut 11


Stefan Glas

 
CAMEL im Überblick:
CAMEL – A Nod And A Wink (Rundling-Review von 2002)
© 1989-2022 Underground Empire


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