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  UE-Home → History → Online Empire 69 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → SECUTOR – »Stand Defiant«-Review last update: 29.01.2023, 21:40:36  

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SECUTOR – Stand Defiant

COFFIN FILTH RECORDS

Aus der florierenden Koblenzer Metalszene stammen die Burschen von SECUTOR, die das Zeug dazu haben, in Bälde auch weit darüber hinaus wahrgenommen zu werden. Schließlich liefern sie mit vorliegendem ersten Langeisen wirklich gute Arbeit und wissen, sich mit einigen Exponaten nachhaltig im Langzeitgedächtnis der Traditionalisten festzusetzen.

Mit dem Einstieg ›Detonator‹ gibt es erst einmal geradewegs eins hinter die Löffel, Heavy Metal der deftigen Art ist offenbar das Metier der Jungs, auch wenn die Nummer vergleichsweise episch angelegt ist, während man in anderen Tracks immer wieder mal eine derbe Thrash-Kante, oder Heavy Rock und MOTÖRHEAD-Einflüsse heraushören kann. Ein essentieller Bestandteil jedoch eint die Tracks allesamt. Die Formation versteht es offenbar locker, knackige Melodien und Hooks in die Nummern einzubauen.

So geht einem etwa der Titeltrack schon beim Erstkontakt förmlich in Fleisch und Blut über und kann auf Anhieb mitgesungen und - logo - mitgefeiert werden. Ebenso die räudige Hymne ›Metal Addict‹, und auch das - zugegebenermaßen rifftechnisch ein wenig zu nah - an JUDAS PRIEST angelehnte ›Bleed For Me‹ erweist sich als Volltreffer.

Doch nicht nur handwerklich ist alles in bester Ordnung, auch was den Sound betrifft, erhält man mit »Stand Defiant« feinen Stoff, auf dem es in keiner Weise Einbußen zu verzeichnen gibt.

Diese Burschen sollte man im Auge behalten - im Ohr bleiben sie ohnehin!

http://www.facebook.com/secutorkoblenz

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
SECUTOR im Überblick:
SECUTOR – Stand Defiant (Rundling-Review von 2016 aus Online Empire 69)
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