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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → DESPISE (GR) – »State Of Brutality«-Review last update: 05.08.2022, 22:43:26  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  DESPISE (GR)-Demo-Review: »State Of Brutality«

Date:  05.01.1994 (created), 22.10.2016 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Für ihr Logo hatten DESPISE eine Schrift namens Mystical verwendet, so daß wir es uns nicht nehmen ließen, das Logo mit selbiger Schrift nachzubauen. Das gleiche Design - mit Outline und grauer Füllung - haben wir aus der alten CorelDraw-Datei extrahiert und lediglich einen kleinen Schatten hinzugefügt.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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DESPISE (GR)-Logo

State Of Brutality

DESPISE (GR)-Bandphoto

Es ist doch immer herrlich, wenn Bands deutliche Spezialitäten aufweisen, an denen man eine Kritik aufhängen kann, so daß man sich nicht krampfhaft irgendwelche unpassenden Sätze zusammenreimen muß. Da bei DESPISE gleich noch zwei Dinge ins Auge springen, habe ich ein echt leichtes Spiel. Zum einen bedient bei diesem griechischen Trio eine Dame den Baß, so daß sie das erste weibliche Wesen aus dem Land der Götter (und Göttinnen selbstverständlicherweise - Red.) darstellt, das sich mir musizierenderweis' vorstellt. Viel deutlicher und relevanter ist jedoch die Tatsache, daß DESPISE ihre Vorbilder kaum verheimlichen können oder vielleicht auch erst gar nicht wollen. Hatten sich anfangs diffuse Verdachtsmomente gemeldet, so wird es bei ›Cruel Mission‹ glasklar. Der Song erinnert ganz arg an ›Seasons In The Abyss‹, ja ich würde gar sagen, daß das Stück während einiger Phasen nahezu wie eine Coverversion des besagten SLAYER-Hammers klingt. Als ich mir unter diesem Gesichtspunkt das Demo nochmal anhöre, merke ich schon bei den ersten Tönen des Openers ›State Of Brutality‹, daß man hier kräftig auf ›South Of Heaven‹ geschielt hat. Hat man solche Fakten erst mal bemerkt, wird man auch schnell die anderen Ähnlichkeiten bemerken. So reitet Drummer Johnny die Becken in der gleichen Eleganz, wie das Dave Lombardo (der Meister hab' ihn selig) seit »Reign In Blood« so gern tat, und ebenso könnte das Riffing von Sänger und Sechssaitenquäler Makis genausogut dem Doppelgestirn König/Huhnmann entsprungen sein. Ich möchte DESPISE keineswegs bösartig Abkupferei unterstellen, aber in ihren Falle ist es so offensichtlich, daß es selbst ein Blinder ohne Hund merken würde.

Wollt Ihr die Wahrheit hören? Irgendwie finde ich »State Of Brutality« echt geil, jedoch muß ich in Sachen "Originalität" nach dem Vorbild meiner Biochemie-Profs ein "--" (=Doppelminus) eintragen. Bleibt also abzuwägen, ob man in geile Musik bar jeglicher Eigenständigkeit investieren will, kann, soll, muß, darf... Und zwar entweder bei der Adresse, bei der es auch CREMATE gibt (10,- DM) oder bei (5 Dollar + 1 IRC):

http://www.despise.gr/


Stefan Glas

 
DESPISE (GR) im Überblick:
DESPISE (GR) – State Of Brutality (Demo-Review von 1994)
DESPISE (GR) – ONLINE EMPIRE 29-"Known'n'new"-Artikel
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