UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → D.A.B. – Â»Rehearsal Tape 1992«-Review last update: 05.11.2020, 18:45:40  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  D.A.B.-Demo-Review: »Rehearsal Tape 1992« & »Alice In Horrorland« & »Abyssus Abyssum Invocat«

Date:  05.01.1994 (created), 22.09.2016 (revisited), 12.05.2020 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

D.A.B. waren noch bis zum Ende des Jahrzehnts krĂ€ftig aktiv, doch dann war der Weg der Band zuende. Jean-François Rey grĂŒndete anschließend FLESH DIVINE und startete außerdem mit einigen seiner D.A.B.-Kollegen eine Band namens GURKKHAS.

In Sachen Logo war die ganze Sache nicht so einfach, denn die Band hatte auf den Democovern mehrere Versionen - mal in der abgekĂŒrzten, mal in der ausgeschriebenen Version des Bandnamens. Allerdings sah das D.A.B.-Design derartig mies aus, daß ich mich seinerzeit fĂŒr das auch hier zu sehende Logo entschieden hatte. Wirklich toll ist selbiges auch nicht und kann auch nach etwas neuzeitlicher Filterbehandlung kaum stĂ€rker ĂŒberzeugen...

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

last Index next

D.A.B.-Logo

Rehearsal Tape 1992

&

Alice In Horrorland

&

Abyssus Abyssum Invocat

Eigentlich wollte ich die Demobesprechung von D.A.B. mit der Bemerkung, "Bevor Ihr nun rumrĂ€tselt, was dieses Logo bedeuten soll, will ich Euch aufklĂ€ren, daß es sich dabei um die Buchstabenkombination "D.A.B." handelt. Was das nun allerdings bedeuten soll, weiß ich auch nicht. Ist im Endergebnis auch nicht so entscheidend, denn D.A.B. sind wahrlich keine Offenbarung." eröffnen. Zu dem Zeitpunkt als ich diese Zeilen schrieb, hatte ich zwei Tapes von den Franzosen erhalten, die beide mit einem undefinierbaren Gekrakel als Logo versehen waren. Zuerst erhielt ich von ihnen ein Rehearsal Tape, doch ĂŒber diese AufhĂ€ufung von Krach in MĂŒllsound decken wir besser ganz schnell das MĂ€ntelchen des Schweigens. Leider ist auch das Demo »Alice In Horrorland« nicht viel besser gelungen. Der extrem schlechte Sound lĂ€ĂŸt die Songs kaum erkennen und das, was man identifizieren kann, klingt nach banalem PrĂŒgel-Death. Auf den Flyern steht zwar etwas von "good sound" und "color cover", jedoch konnte ich beides bei meinem Demo mit mies kopiertem Cover nicht entdecken. Daher kann ich auch nur davon abraten, 8,- DM in diese minderwertige QualitĂ€t zu investieren.

Doch kurze Zeit spĂ€ter, ich hatte gerade die beiden alten Tapes besprochen, kam das nĂ€chste Tape von D.A.B. namens »Abyssus Abyssum Invocat« und mir war vergönnt, einige Überraschungen zu erleben. ZunĂ€chst mal kriegte ich nun endlich zum ersten Mal ein ordentliches Logo von der Band in die Hand, welches Ihr auch on top of this article seht. Nachdem ich dieses entziffert hatte, durfte ich auch endlich erfahren, was sich hinter der AbkĂŒrzung D.A.B. verbirgt. "Delayed action bomb" also. Verzögerte Aktionsbombe, hmmm. Auch wenn ich mir unter dem Namen nichts vorstellen kann, so ist es doch ein gewisser Fortschritt. Vielleicht erklĂ€rt die Band beim nĂ€chsten Demo ja den tieferen Sinn hinter ihrem Namen. Bis dorthin mĂŒssen wir die Ungewissheit ertragen. Zweite Überraschung ist die Musik von »Abyssus Abyssum Invocat«, welche deutlich, extrem deutlich, ĂŒberzeugender klingt als der alte Versuch, Musik zu machen. Neuerdings hat man strukturierten, ja richtig wohlgeordneten Death Metal zu bieten. Nicht in Offenbarungsmanier, aber doch gerade jenseits jener Grenze, ab der Death-Fetischisten beginnen, zuzuschlagen. Der Sound ist leider auch auf »Abyssus Abyssum Invocat« nur recht mĂ€ĂŸig, aber hĂ€lt sich auch in jenen Grenzen, mit denen man leben kann. Somit ist »Abyssus Abyssum Invocat« sicherlich kein lebensnotwendiges Demo, aber man kann bei großem Geldbeutel und Death Metal-Manie durchaus 5 Dollar spenden. Kleine Randbemerkung zum Schluß: Der letzte Track des Demos, â€șPraise The Undeadâ€č, wurde von ENTOMBED-Basser Lars Rosenberg geschrieben, fĂŒr alle diejenigen, die es interessiert. Soll ja unter UmstĂ€nden hin und wieder mal vorkommen. Letzter Punkt: Die Befriedigung der materialistischen Triebe, will heißen, die Möglichkeiten, die Tapes zu kaufen. ZunĂ€chst mal kriegt Ihr alle drei Teile bei der Band direkt, wobei ich, wie bereits erwĂ€hnt, von den ersten beiden GesichtslĂ€hmungen in Musik nur dringendst warnen kann. Nummer 3, »Abyssus Abyssum Invocat«, dagegen ist durchaus ein Thema, und das gibt's mittlerweile auch fĂŒr 12,- DM bei MDD, wobei das Demo laut Informationen von "MDD-Chef" Matthias Kietzmann wirklich ein Vierfarbcover haben soll, wĂ€hrend mein Tape mal wieder nur mit einer miesen Tischkopiererversion versehen ist. Firma dankt!


Stefan Glas

 
D.A.B. (Besetzung auf allen 3 Releases) im Überblick:
D.A.B. – Abyssus Abyssum Invocat (Demo)
D.A.B. – Alice In Horrorland (Demo)
D.A.B. – Rehearsal Tape 1992 (Demo)
© 1989-2020 Underground Empire


last Index next

Die UE-Gag-Ecke... "Wie nennt man es, wenn ein Keyboarder sein Instrument aus dem Fenster wirft?" Die Lösung...
Button: hier