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Gary Hoey – Dust & Bones

PROVOGUE/ROUGH TRADE

Der gute Mann hat ein bewegtes Leben hinter sich und wĂ€re 1987 beinahe von Ozzy in dessen Band geholt worden, bevor dieser schlußendlich Zakk Wylde rekrutierte. Nach seiner Übersiedlung von Boston nach L.A. war Gary sowohl im Hard Rock-Bereich (unter anderem mit diversen Musikern aus dem QUIET RIOT-Umfeld) aktiv, veröffentlichte aber auch Instrumentalscheiben, die vom Blues bis zum Gefrickel alles enthielten, sowie im Jahr 2005 mit »Monster Surf« ein Coveralbum, auf dem er sich der harschen Rock-Bearbeitung diverser Surf-Sound-Songs widmete.

Zuletzt scheint er sich jedoch wieder seiner Wurzeln besonnen zu haben und kredenzt auf seinem 20. Album (!) nahezu ausnahmslos traditionell anmutende Blues-Tracks, denen bei aller Abwechslung die IntensitÀt des Vortrags als gemeinsamer Nenner anzuhören ist.

WĂ€hrend im Opener â€șBoxcar Bluesâ€č alte Helden wie Muddy Waters Pate gestanden haben, zollt Hoey mit â€șSteamrollerâ€č seinem Idol Jonny Winter gesondert Tribut, ehe sich in â€șComing Homeâ€č Rock-Lady Lita Ford ein Stelldichein gibt und die beiden der rockigeren Blues-Gangart frönen.

Eine wahrlich feine Scheibe fĂŒr Gitarren-Fetischisten, die jedoch keineswegs nur Blues-Puristen zu empfehlen ist!

http://www.garyhoey.com/

gut 11


Walter Scheurer

 
Gary Hoey im Überblick:
Gary Hoey – Dust & Bones (Rundling)
Gary Hoey – Neon Highway Blues (Rundling)
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Ein geniales, superwitziges Buch, das jeder Metaller kennen muß!
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