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FRANKLIN ZOO – Red Skies

METALAPOLIS RECORDS/EDEL

Die Truppe wird vom Label als bis dato bestgehütetstes Szenegeheimnis Dänemarks angepriesen. Nun ja, ganz so imposant klingt die Chose nun auch wieder nicht, wer sich aber gerne mal mit schwermütigen, melancholischen Klängen beschäftigt, oder noch besser gesagt, sich solchen bevorzugt hingibt, dürfte durchaus auf seine Rechnung kommen.

Allen vor die tief in den 90ern verwurzelten Grunge-Elemente kommen in Kombination mit den 70er-basierten Riffs gut zur Geltung und dürften Genreliebhaber (nicht zuletzt aufgrund des knallharten Gitarrensounds!) in Verzückung bringen. Aber auch die ins Klangbild integrierten Desert/Stoner Rock-Fragmente dürfen nicht unerwähnt bleiben, schließlich offenbaren speziell diese ein gewisses Maß an Lockerheit, Lebens- und Spielfreude.

Schade ist jedoch, daß Rasmus Revsbech nicht ganz mit seinen Kollegen mithalten kann und weder über die Ausdrucksstärke verfügt, um die zum Teil sehr persönlich gehaltenen Texte auch entsprechend rüberzubringen, noch wirklich Akzente setzten kann. Im Gegenteil, mitunter hat man den Eindruck, Ramus müßte sich mit Krampf gegen die Kollegenschaft durchsetzen. Da geht noch mehr, Junge!

http://www.franklinzoo.dk/

ordentlich 9


Walter Scheurer

 
FRANKLIN ZOO im Überblick:
FRANKLIN ZOO – Red Skies (Rundling-Review von 2016)
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