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FREAKHOUSE – Angels In Chemistry

7HARD/NEW MUSIC DISTRIBUTION

Bei uns noch nahezu völlig unbekannt, konnte sich die Truppe in ihrer Heimat längst einen guten Namen machen. Nicht zuletzt die Tatsache, daß die L.A. Boys bereits mit Größen wie TESLA oder DOKKEN auf der Bühne stehen durften, brachte ihnen ein gehöriges Gefolge ein. Noch mehr zu ihrem Status trugen jedoch Beiträge für diverse Fernsehserien wie etwa "The Big Bang Theory" bei, dennoch blieb FREAKHOUSE bislang ein US-Thema.

Für ihre bereits fünfte Veröffentlichung hat die Band nun endlich einen Partner für Europa finden können, der den variantenreichen, auf Zutaten aus den 80ern basierenden, aber auch mit jeder Menge an 90er-Zutaten versehenen, knackigen Modern Hard/Sleaze Rock-Mix auch locker unters Volk bringen dürfte. Zu den Anleihen der späteren Epoche sei hinzugefügt, daß diese zwar vorwiegend aus der allerersten Grunge-Phase stammen, aber auch diverse elektronische Elemente beinhalten, wie man es einst beispielsweise bei SHOTGUN MESSIAH gehört hat.

Anstatt jedoch auf pure Partymucke zu setzen, wie das der lässige Opener ›Tokyo After Midnight‹ suggeriert, kommen manche Tracks durchaus auch mit einer eher nachdenklichen, melancholischen Schlagseite aus den Boxen. Der Unterhaltungswert der Chose wird dadurch allerdings nur geringfügig geschmälert, zumal es die Truppe perfekt versteht, nachhaltige Hooks und Refrains zu liefern. Allen voran der mit einer dezenten THE CULT-Schlagseite versehene, dunkle Ohrwurm ›Outlaws, Outcasts And Thieves‹ sollte zum Dauergast in diversen Rock-Tempeln werden und könnte den Burschen zudem auch einen Tophit einbringen.

Diverse eher unerwartete Einsprengsel, wie beispielsweise funkige (!) Baßläufe (nachzuhören unter anderem im sofort das Tanzbein animierenden ›Beyond The Sun‹), runden das Bild dieser coolen Scheiben gut ab und sorgen für abwechslungsreiches Hörvergnügen.

http://www.freakhouse.com/

gut 11


Walter Scheurer

 
FREAKHOUSE im Überblick:
FREAKHOUSE – Angels In Chemistry (Rundling-Review von 2016)
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