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Edu Falaschi – Moonlight

PRIDE AND JOY MUSIC/EDEL

Hierbei handelt es sich um das erste Soloalbum des Brasilianers, der mit ANGRA bekannt wurde und zudem seit zehn Jahren die zunächst als Soloprojekt ins Leben gerufene Formation ALMAH anführt. Neues Material des Barden, der kurz vor dem Millenniumswechsel hierzulande mit SYMBOLS zum ersten Mal in Erscheinung treten konnte, wird darauf aber nicht kredenzt.

Stattdessen gewährt Edu eine Retrospektive auf seine inzwischen 25-jährige Gesangserfahrung, in der er die stattliche Anzahl von 16 Tonträgern mit seinen Stimmbändern zu veredeln wußte. Von einem lediglich auf finanzielle Aspekt abzielenden "Best Of"-Album hat Meister Falaschi feinerweise aber die Finger gelassen und serviert stattdessen diverse Edel-Kompositionen von ANGRA und ALMAH in unerwarteter und überraschend neu arrangierter Form.

Nicht zuletzt durch die ungewöhnlich ruhige, teilweise gar ins Jazzige tendierende Piano-Umsetzung von Edus Kompagnon Tiago Mineiro, klingt die Chose durchweg tiefentspannt, wie ›Bleeding Heart‹, ›Arising Thunder‹ oder ›Angels And Demons‹ beweisen. Durch die fast schon minimalistisch anmutende, akustische Umsetzung konnten die Songstrukturen zudem auf angenehme Art um jeglichen Bombast reduziert werden, ohne jedoch die Identität der Tracks selbst zu gefährden.

Allerdings muß man sehr wohl anfügen, daß beispielweise der Einsatz eines Saxophons nicht zwingend nötig gewesen wäre und sich zudem mit Fortdauer der Spielzeit doch das Verlangen nach den ursprünglichen Versionen einschleicht.

Denn eines muß sehr wohl auch bemerkt werden: Bei allem Respekt für die Eleganz dieser Scheibe - dieses Teil rockt definitiv nicht!

http://www.edufalaschi.com.br/

ordentlich 9


Walter Scheurer

 
Edu Falaschi im Überblick:
Edu Falaschi – Moonlight (Rundling-Review von 2016)
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