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LUGNET – Lugnet

PRIDE AND JOY MUSIC/EDEL

Wintersport-Fans d├╝rfte der Name LUGNET bekannt sein, schlie├člich ist der Sportpark dieses Namens in der schwedischen Stadt Falun f├╝r seine zwei Skisprungschanzen bekannt. Inwiefern es sich auch bei den f├╝nf Burschen, die ihre Band ebenso benannt haben, um Skisprungbegeisterte handelt, ist zwar nicht ├╝berliefert, definitiv aber hat sich die Formation diesen Namen ausgesucht, da LUGNET auf Schwedisch "Stille" bedeutet und sich dar├╝ber hinaus auch ihr Proberaum in jenem Areal befindet.

Von Stille ist auf dem Debut der Formation dagegen nichts zu vernehmen. Im Gegenteil, die Tracks scheinen so angelegt, da├č sie im Idealfall in voller Lautst├Ąrke konsumiert werden. Der erfrischende, w├Ąrmende, knarzige Sound des Quintetts kommt n├Ąmlich somit Sicherheit optimal zur Geltung. Basierend auf klassischem Hard Rock der 70er Jahre l├Ą├čt die Band vom saftigen Opener ÔÇ║All The WayÔÇ╣ bis zum kraftvollen Finale in Form von ÔÇ║Into The LightÔÇ╣ auch nichts anbrennen, sondern kredenzt ausnahmslos gediegenes Material. Die Formation, die aus Inspirationen von DEEP PURPLE und LED ZEPPELIN sowie den fr├╝hen WHITESNAKE kein Hehl macht und ab und an dabei den ├Ąhnlich losrockenden Kollegen von VOODOO CIRCLE verdammt nahekommt, als reinrassige Retro-Formation abzutun, w├Ąre aber dennoch falsch, schlie├člich lassen sich im Verlauf der Spielzeit auch noch diverse Zutaten aus den sp├Ąten 80er und den 90er Jahren vernehmen. Speziell Einfl├╝sse von BADLANDS, sowie von ihren Landsleuten THE QUILL, aber auch von fr├╝hen SKINTRADE konnten gut ins Gesamtwerk eingearbeitet werden und w├╝rzen das an sich verdammt fett rockende Material zus├Ątzlich.

Dazu passend erweist sich auch die Stimme von Roger Solander (der ├╝brigens auch bei den schwedischen DUST mit von der Partie ist), die wie eine Mischung aus dem unvergessenen Ray Gillen, dem fr├╝hen Matti Alfonzetti und dem jungen Nils Patrik Johansson klingt. Obendrein gilt es noch zu erw├Ąhnen, da├č der Gesang immer wieder als Kontrast zum erdigen Vortrag der Instrumente eingesetzt wird und die Chose dadurch zus├Ątzlich an Dichte gewinnt. Produktionstechnisch von der Band selbst gut umgesetzt und von LION'S SHARE-Mastermind Lars Chriss mit einem furztrockenen Mix versehen, klingt die Scheibe ├╝beraus harmonisch und wie aus einem Gu├č, nicht zuletzt weil sich Gitarre und Hammond in regelrecht klassischer Blackmore/Lord-Version immer wieder zum Duell auffordern.

Gutes Album, coole Truppe!

http://www.lugnetrock.com/

info@lugnetrock.com

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
LUGNET im ├ťberblick:
LUGNET – Lugnet (Rundling)
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