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  UE-Home → History → Online Empire 65 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → PSYCHOPUNCH – »Sweet Baby Octane«-Review last update: 21.02.2024, 07:50:44  

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PSYCHOPUNCH – Sweet Baby Octane

STEAMHAMMER/SPV

Zwar existiert diese schwedische Gute-Laune-Formation seit inzwischen mehr als 15 Jahren, so richtig etablieren konnten sich die Burschen jedoch erst mit »Smashed On Arrival«, das 2006 in die Läden gewuchtet wurde. Doch Tonträger hin oder her, den Großteil ihrer Bekanntheit hat diese Band in erster Linie ihren Liveshows zu verdanken, was jeder, der schon einmal die Freude hatte, inmitten einer schweißgebadeten Meute zu stehen, wenn diese Jungs aus dem Drei-Kronen-Land ihre Nummern von einer Bühne schmettern, bestätigen wird. Geradezu logisch also, daß auch auf ihrem neuesten Dreher der locker-flockige und eingängige Punk'n'Roll dominiert und die dreizehn Songs von »Sweet Baby Octane« allesamt dringend nach einer Umsetzung auf den Bühnen schreien!

Wer allerdings denkt, PSYCHOPUNCH würde bei einer solch' energischen Vortragsweise auf Tonträger die Luft ausgehen, irrt sich ebenso, wie man sich täuscht, daß der Hörgenuß durch mangelnde Abwechslung eingeschränkt wäre. Nicht die Bohne, denn PSYCHOPUNCH weiß, wie der Hase läuft (und rockt und punkt)! Diverse balladeske und bluesige Nuancen - wie etwa in ›When You're Out Of Town‹ - sorgen für Verschnaufpausen, ohne jedoch dabei an Lässigkeit einzubüßen. Nicht minder imposant, und für weitere Farbtupfer sorgend, sind auch die schwer nach typischem 60s-Rock'n'Roll tönenden Momente (nachzuhören unter anderem in ›Turn Up The Radio‹, einem echten Hit-Kandidaten) sowie die melancholischen (hoffentlich jedoch nicht autobiographischen) Strophen in ›Drinking Alone‹.

Dennoch ist es bei aller Abwechslung und Variabilität in erster Linie immer noch die unglaubliche und rotzige Lässigkeit von PSYCHOPUNCH, die überzeugt, und von daher darf das schlicht brillante ›Punkrocker‹ durchaus als Programm verstanden werden. Thumbs (and horns) up!

http://www.psychopunch.rocks/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
PSYCHOPUNCH im Überblick:
PSYCHOPUNCH – Smashed On Arrival (Rundling-Review von 2004 aus Online Empire 21)
PSYCHOPUNCH – Sweet Baby Octane (Rundling-Review von 2015 aus Online Empire 65)
PSYCHOPUNCH – The Last Goodbye (Rundling-Review von 2010 aus Online Empire 44)
PSYCHOPUNCH – Online Empire 20-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2004)
PSYCHOPUNCH – News vom 17.12.2007
PSYCHOPUNCH – News vom 29.03.2009
PSYCHOPUNCH – News vom 11.02.2013
Soundcheck: PSYCHOPUNCH-Album »Death By Misadventure« im "Soundcheck Heavy 122" auf Platz 14
Soundcheck: PSYCHOPUNCH-Album »Moonlight City« im "Soundcheck Heavy 108" auf Platz 7
Soundcheck: PSYCHOPUNCH-Album »Smashed On Arrival« im "Soundcheck Heavy, oder was!? 76" auf Platz 13
Soundcheck: PSYCHOPUNCH-Album »The Pleasure Kill« im "Soundcheck Heavy, oder was!? 65" auf Platz 18
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