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INFINIGHT-CD-Cover

INFINIGHT

Apex Predator

(11-Song-CD: Preis unbekannt)

An Erfahrung mangelt es dieser Formation aus dem Saarland lĂ€ngst nicht mehr. Im Gegenteil, eine stattliche Anzahl von mehr als 100 Gigs muß ihnen erst einmal jemand nachmachen. Weshalb es die Jungs bis dato immer noch nicht geschafft haben, vollstĂ€ndig aus dem Underground emporzusteigen, bleibt jedoch nach wie vor ein RĂ€tsel.

Schon klar, man legt eben erst den dritten Longplayer vor - in den etwas mehr als zehn Jahren Existenz als Band wurden aber auch noch zwei EPs und ebenso viele Demos eingespielt, wodurch sich das Thema mangelnde AktivitĂ€t wieder recht schnell relativieren sollte. Außerdem scheint die Formation seit jeher eher Wert auf QualitĂ€t, sprich detaillierte und ausgeklĂŒgelte Arrangements zu legen, als auf eine ĂŒbermĂ€ĂŸige Veröffentlichungsflut. Gut so, denn auch »Apex Predator« erweist sich als ĂŒberaus empfehlenswertes Teil fĂŒr alle Power Metaller, die diesen in traditioneller und kitschfreier Version bevorzugen und zudem sowohl ein Faible fĂŒr melodisches Liedgut besitzen, aber auch diverse AusbrĂŒche in Richtung Thrash Metal gutheißen. So gesehen setzen die Burschen ihren Weg einfach nur konsequent fort, denn wie schon zuletzt auf der EP »The Vision« lassen sich abermals Parallelen zu unterschiedlichsten Bands heraushören. Das Spektrum reicht also erneut von ICED EARTH ĂŒber SYMPHONY X bis hin zu NEVERMORE, und auch diverse Referenzen mit Ursprung in der Bay Area sind auf »Apex Predator« wieder zu hören.

Daraus weiß der vom in allen Belangen ĂŒberzeugenden Frontmann Martin Klein angefĂŒhrte FĂŒnfer abermals ein schmackhaftes und nicht zuletzt durch die Stimme, auch sehr eigenstĂ€ndiges MenĂŒ zu kreieren. Die EigenstĂ€ndigkeit steht generell bis zum Ende außer Obligo, selbst wenn einmal mehr auch diverse Anleihen bei diversen deutschen Bands (neben in eher geringfĂŒgigen Dosen vorhandenen Inspirationen durch frĂŒhe HELLOWEEN, SCANNER und BLIND GUARDIAN sind es einmal mehr erneut eher dem Prog/Power Metal zugewandte Formationen wie JESTER'S MARCH, die einem beim Hören in den Sinn kommen) im Verlauf der ĂŒberaus kurzweiligen und spannungsgeladenen Spielzeit zu vernehmen sind.

WĂ€r' fein, wenn es nun endlich mal so richtig losgehen wĂŒrde fĂŒr diese Band. Verdient hĂ€tte es sich INIFINGHT schon lĂ€ngst!

http://www.infinight.de/

info@infinight.de

BelohnungsjÀger


Walter Scheurer

 
INFINIGHT im Überblick:
INFINIGHT – Apex Predator (Do It Yourself)
INFINIGHT – Beyond Reach (Do It Yourself)
INFINIGHT – Like Puppets (Do It Yourself)
INFINIGHT – Like Puppets (Rundling)
andere Projekte des beteiligten Musikers Marco "Grewe" Grewenig:
ARCTIC WINTER – News vom 31.07.2007
ARCTIC WINTER – News vom 20.12.2007
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