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ST. PROSTITUTE – Glorified

MIGHTY MUSIC/SOULFOOD

Ein gehöriger Sleaze-Anteil ist bei diesen Dänen aufgrund des Namens quasi vorgegeben, und daher überrascht der Höreindruck auch nicht im geringsten.

Als nicht zwingend erwartungsgemäß stellt sich jedoch die Intention heraus, mit der diese Burschen ihr Ziel verfolgen. Viele Formationen dürfte es nämlich nicht geben, die, ähnlich wie diese "Nutten" vor fünf Jahren (und ohne ein Album veröffentlicht zu haben, das Debut »Here Come The Prostitutes« folgte erst 2012) auf eigene Faust durch die Staaten tingelten, um Gigs in Läden wie dem "Whisky a Go Go" oder dem "Viper Room" zu absolvieren. Auf ihrem nun vorliegenden zweiten Dreher geht man den eingeschlagenen Weg weiter, wobei sich erneut jene Szenegrößen als Inspirationen vernehmen lassen, die vor drei Dekaden das Business beherrschten.

Innovation ist ihre Sache also nicht, egal, denn wer schmissige und zeitlose Tracks wie ›Red Car‹ oder ›Suicide Girl‹ vorzuweisen hat, braucht sich generell keinerlei Gedanken zu machen. Weder über etwaige Jahreszahlen und ebensowenig über die Live-Wirkung solcher Granaten. Allerdings sollte man(n) sich schon mal überlegen, wie man zu Hause glaubwürdig argumentiert, daß man das Bedürfnis verspürt sich bei der nächsten Gelegenheit mit ST. PROSTITUTE in der Stadt zu treffen...

http://www.stprostitute.com/

gut 11


Walter Scheurer

 
ST. PROSTITUTE im Überblick:
ST. PROSTITUTE – Glorified (Rundling)
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