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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-√úberblick → Demo-Review-√úberblick → АРТЕРИЯ – ¬ĽAlloy¬ę-Review last update: 19.02.2020, 06:27:48  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  АРТЕРИЯ-Demo-Review: ¬ĽAlloy¬ę

Date:  05.01.1994 (created), 01.03.2016 (revisited), 28.06.2017 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Das waren noch Zeiten: Damals gab es wirklich noch exotische Bands - und die stammten sogar aus Europa. Heute ist eine Band aus Botswana genauso stinknormal wie eine aus Buxtehude oder Wanne-Eickel. Da ist eine Band aus Wolfsburg, die Volks-(Wagen)-Metal spielt, sogar ausgefallener, was nix mit dem Abgasskandal zu tun hat... Bei ARTERY sind aus heutiger Sicht die "Umzugsbewegungen" der Band das exotischste Element: Die Bulgaren sollten nämlich 1997 nach Prag umziehen, und zwei Jahre später ging es weiter nach Holland, wo Teile der ARTERY-Musiker heute noch ansässig sind und die Band weiterhin am Leben halten.

Korrekt hie√ü die Band damals eigentlich noch АРТЕРИЯ, w√§hrend man den Bandnamen erst ab der dritten Platte, dem 1999er ¬ĽValley Of Sunflowers¬ę-Album, in lateinischen Buchstaben schrieb. Ich vermute mal ohnehin, da√ü das Logo f√ľr dieses Tape kurzerhand selbstgemalt wurde, denn bei den beiden folgenden Alben nutzten АРТЕРИЯ kein Logo. Ich k√∂nnte mir sogar vorstellen, da√ü es eine kleine Verneigung vor dem UNDERGROUND EMPIRE gewesen war, da die √Ąhnlichkeit zwischen dem "R" bei ARTERY-Schriftzug und unserem Logo enorm war; eine Vermutung, die dadurch verst√§rkt wird, da√ü Journalistenkollege Peter Surtmadjiev in seinem Brief das Logo auch nochmal schnell mit den kyrillischen Buchstaben zeichnete, wo dann das "Р" ebenso UE-m√§√üig ausfiel.

Wie auch immer - ein definitives Original ist auf alle Fälle das Photo, das die damalige Besetzung Iancko "Ian" Brekov (v, g), Krasimir "Kemala" Kerkinov (g), Veselin "Veskana" Maslarov (b) und Atanas "Chakala" Jelezchev (d) zeigt.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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АРТЕРИЯ-Logo

Alloy

АРТЕРИЯ-Bandphoto

Welcome to exotic metal - Teil wei√ü-der-Sperling-wieviel. ARTERY stammen n√§mlich aus Bulgarien, und dieses Land kann gewi√ü zu jenen gez√§hlt werden, aus denen man eher selten metallische Nachrichten erh√§lt. Darin liegt sicher f√ľr viele ein Reiz an der Band, aber darin liegt definitiv auch ein Problem der Band. Doch Schritt f√ľr Schritt. Das mittelalterlich anmutende gezupfte Gitarrenintro mag einem auf die falsche F√§hrte locken, denn die folgenden 45 Minuten, gef√ľllt mit 15 Songs, gehen deutlich deftiger zur Sache. Irgendwo zwischen Power und Thrash kann man ARTERY unterbringen. Musikalisch ist es rauher Power Metal, w√§hrend man gesanglich doch eher leicht thrashy anmutet. So weit - so gut, zumal auch das Songwriting in Ordnung geht. Keine sensationelle Leistung, aber auch kein Grund zum Rumst√§nkern. Doch hier kommt nun das Problem von ARTERY auf, das wahrscheinlich in h√∂chstem Ma√üe mit ihrer Herkunft korreliert ist: Die Produktion des Demos ist keine, und der Sound erinnert an ein unpoliertes Reibeisen. Zus√§tzlich sind viele Gleichlaufschwankungen und gar Ups'n'Downs des Aussteuerungspegels zu bem√§ngeln. Das reduziert leider den Reiz von ¬ĽAlloy¬ę erheblich, ohne da√ü man der Band einen echten Vorwurf daf√ľr machen k√∂nnte. Wer √ľber solche Dinge noch nie nachgedacht hat, kriegt von ARTERY ein Tape mit anst√§ndiger Powermucke! Es gibt jedoch in Sachen Kontakt zu ARTERY ein kleines Problemchen. Ich erhielt das Demo von einem Freund der Band und aufgrund seines gebrochenen Schrift-Englisch konnte ich nicht recht ausmachen, ob er das Demo auch vertreibt. Zudem ist kein Preis bekannt. Bei Interesse an ARTERY kontaktet ihn doch einfach und bittet ihn, die Post an die Band ARTERY weiterzuleiten. Hier die Adresse:

http://www.arterymusic.nl/


Stefan Glas

 
АРТЕРИЯ im √úberblick:
АРТЕРИЯ – Alloy (Demo)
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