UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → AMITYVILLE (D) – Â»Demo '92«-Review last update: 19.02.2020, 06:27:48  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  AMITYVILLE (D)-Demo-Review: »Demo '92«

Date:  10.06.1993 (created), 09.12.2015 (revisited), 02.08.2016 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

AMITYVILLE wurden im Mai 1991 von SĂ€nger Holger Rehbein, Leadgitarrist Horst Baumhackl, Rhythmusgitarrist Rolf Horrix, Bassist Guido Nelessen und Drummer Andreas Mantei gegrĂŒndet. Und - was wir nicht wußten - bei Veröffentlichung dieser UNDERGROUND EMPIRE-Ausgabe existierte die Band nicht mehr. Denn: Im Info zur im neuen Millennium aufgenommenen CD-EP erfĂ€hrt man, daß AMITYVILLE sich 1993 wegen "sexueller Differenzen" trennten. Doch im Mai 1998 fand die Band wieder zusammen, was dann in besagtem eigenproduzierten Silberling gipfelte. Darauf waren dann in Holger Hackstein (v), Udo Weyerstraß (g), Michael Steuten (b) und Thomas Kahlfuß (k) vier neue Leute an Bord, die sich zu den Oldtimern Horst an der Gitarre und Andreas an den Drums gesellten.

Zwar sind AMITYVILLE mittlerweile Geschichte, doch erfreulicherweise sollten uns einige der Musiker noch einige Jahre erhaltenbleiben: So tauchte SĂ€nger Holger Hackstein zunĂ€chst bei TEASER und dann bei VOODOMA auf, wĂ€hrend Drummer Andreas Mantei erst bei FERNGULLY war und bis heute bei CRIKEY aktiv ist. Außerdem ist AMITYVILLE-Gitarrist Rolf Horrix seit etwa einem Jahr beim HEAVENWARD-Comeback involviert, so daß hier also in der Tat Musiker am Werk waren, die lebenslĂ€nglich dem Metal und dem Musikmachen verbunden bleiben sollten.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

last Index next

AMITYVILLE (D)-Logo

Demo '92

AMITYVILLE entstammen der Krefelder Szene, die in Form von BLIND GUARDIAN schon eine Band hervorgebracht hat, die fĂŒr deutsche MaßstĂ€be zu den Topgruppen der Szene gehört. Doch zu Krefeld fĂ€llt mir auch noch der Name PILLOW KILLZ ein, die mit ihrem ersten Demo wirklich ganze Arbeit geleistet hatten und mit dem Nachfolger bewiesen haben, daß es sich eigentlich nicht um eine Eintagsfliege handelt, sich aber dennoch vor einiger Zeit aufgelöst haben. AMITYVILLE kann man bedenkenlos auf ein Level mit PILLOW KILLZ stellen, denn die drei StĂŒcke ihres ersten Demos muß man als wirklich gelungen bezeichnen. Zur Stilbeschreibung eignen sich am ehesten die beiden Worte "melodiös" und "schnell". So legt Opener â€șWall Of Hateâ€č einen flotten Melodic-Speed mit interessanten Gitarreninserts aufs Parkett, wĂ€hrend â€șRememberâ€č die Sache sehr balladesk angehen lĂ€ĂŸt, um dann nach einiger Zeit aber doch noch etwas mehr Dampf zu machen, es aber â€șMaster Of Realityâ€č ĂŒberlĂ€ĂŸt, nochmal ordentlich aufzudrehen und auch das Tempo nochmal etwas anzuziehen, ohne den Blick so ganz von langsamen Zwischenparts abzuwenden. Die Musik von AMITYVILLE ist also durchaus abwechslungsreich. Und, was noch viel wichtiger ist: Die Songs sind gut, wissen zu gefallen. DafĂŒr verantwortlich sind in meinen Augen besonders die durchdachten, guten, klaren Gitarrenriffs und der solide nach vorne treibende Rhythmusteppich, sowie der Gesang von Holger Rehbein. Ob er jemals der deutsche Metal-Caruso werden wird, will ich mal dahingestellt sein lassen, aber er hat auf jeden Fall ein gutklingendes, krĂ€ftiges Organ, so daß sich AMITYVILLE allein schon dadurch einen nicht unerheblichen Vorsprung gegenĂŒber anderen Newcomern verschaffen.

Auch wenn man gewiß noch nicht sagen kann, daß AMITYVILLE schon einen ganz individuellen Sound hĂ€tten, so muß man doch feststellen, daß die Formation zu keinem Zeitpunkt aufdringlich an irgendeine andere Band erinnert, was mich zur Prognose ermuntert, daß AMITYVILLE auf dem besten Weg hin zu einem eigenen Stil sind. Das ist doch schon sehr beachtlich, besonders wenn man bedenkt, daß die Band erst ein halbes Jahr existierte, als das Demo eingespielt wurde. Das sollte mit Optimismus in die Zukunft blicken lassen! FĂŒr die Kontaktaufnahme liegen mir leider nur folgende beiden Telefonnummern vor: von Horst Baumhackl (02151/543728) und von Rolf Horrix (02151/476233).


Stefan Glas

 
AMITYVILLE (D) im Überblick:
AMITYVILLE (D) – Amityville (Do It Yourself)
AMITYVILLE (D) – Demo '92 (Demo)
andere Projekte des beteiligten Musikers Rolf Horrix:
HEAVENWARD – News vom 14.08.2014
andere Projekte des beteiligten Musikers Andreas Mantei:
CRIKEY – News vom 19.01.2004
CRIKEY – News vom 06.08.2009
CRIKEY – News vom 29.10.2015
© 1989-2020 Underground Empire


last Index next

Die UE-Gag-Ecke... "Wie wird man einen Bassisten an der HaustĂŒr los?" Die Lösung...
Button: hier