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”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  ABYSS (J, Tokio)-Demo-Review: ┬╗The Second Birth┬ź

Date:  05.01.1994 (created), 15.03.2015 (revisited), 06.03.2016 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

ABYSS war schon immer ein beliebter Bandname gewesen, doch diese Japaner z├Ąhlen sicherlich zu den unbekannteren Vertretern dieser Sippe. Ich kann mich zumindest nicht dran erinnern, vor oder nach diesem Demo nochmal etwas von der Band geh├Ârt zu haben. Insgesamt schaffte es die Tokyoter Truppe zwar auf vier Demos, von denen ┬╗The Second Birth┬ź - ├ťberraschung! - das zweite war, doch das war's. Ebenso tauchte keiner der drei Musiker nochmal bei einer anderen Band auf.

Gestartet waren ABYSS im April 1991 mit Hiroaki Satoh (v, g), Minoru Ohtsuka (d) sowie einem Sessionbassisten. Auch als man im Dezember 1991 das erste Demo ┬╗First And Worst┬ź aufnahm, hatte sich noch kein fester Tieft├Âner eingefunden. Dieser wurde er im Mai 1992 in Gestalt von Kunitoshi Hatano gefunden.

Bei der Selbsteinsch├Ątzung ihrer Musik sprach die Band auf ihren Flyern ├╝brigens von "Alternative and Progressive Death Metal" - was auch immer man sich darunter vorzustellen hatte...

Apropos Flyer: Hiroaki erz├Ąhlte mir in seinem Begleitbrief ├╝brigens, da├č er das Demo schicken w├╝rde, weil er vom japanischen SILENT NOISE-Fanzine einen UNDERGROUND EMPIRE-Flyer erhalten hatte. Wie man sieht: Das Underground-Netzwerk funktionierte also tadellos!

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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ABYSS (J, Tokio)-Logo

The Second Birth

Auch die fern├Âstlichen L├Ąnder wie Japan bleiben von der Vielzahl an Death Metal-Bands nicht unber├╝hrt. Wen wundert's also, wenn sich auch immer mehr japanische Bands auf den "d├╝steren Weg" begeben, um ihrerseits auf Anerkennung zu pochen, wie beispielsweise das hauptst├Ądtische Trio ABYSS. Die Band beschreibt ihren Stil selbst als "alternative progressive Death Metal", somit l├Ą├čt sich erahnen, da├č die Band zumindest bem├╝ht ist, sich von dem Gros der anderen etwas abzuheben, was jedoch in diesem Bereich mittlerweile kein leichtes Unterfangen darstellt, da es schon fast zum Trend geworden ist, Death Metal mit anderen Musikeinfl├╝ssen zu "versch├Ânern". Dies trifft bei den drei Japanern zwar nicht zu, aber trotzdem gelingt es der Band, weder skandinavisch noch mitteleurourop├Ąisch zu klingen, was der Sache einen exotisch-erfrischenden Touch verleiht. Trotzdem mu├č gesagt werden, da├č die drei auf ┬╗The Second Birth┬ź enthaltenen Tracks bei weitem noch nicht die Reife und Klasse besitzen, um ├╝ber den asiatischen Kontinent hinaus f├╝r Furore zu sorgen. Trotzdem ist ┬╗The Second Birth┬ź eine recht interessante Sache f├╝r Demofanatiker aus diesem Bereich betrifft. Sendet ganz einfach 3 Dollar an:


Heiko Simonis

 
ABYSS (J, Tokio) im ├ťberblick:
ABYSS (J, Tokio) – The Second Birth (Demo)
┬ę 1989-2021 Underground Empire


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