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  UE-Home → History → Online Empire 60 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → LONELY KAMEL – »Shit City«-Review last update: 14.05.2022, 12:10:51  

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LONELY KAMEL – Shit City

NAPALM RECORDS/EDEL

Eine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters dürfte für diese Burschen wohl keine Option für die Zukunft sein, auch wenn es nicht bestätigt ist, daß sich der Titel ihres vierten Langeisens in irgendeiner Form auf ihre Heimatstadt Oslo bezieht. Fix ist jedoch, daß die vier Norweger erneut eine überaus gelungene Melange aus unterschiedlichsten Zutaten (von Stoner und Wüsten, über Classic, Doom und Blues, bis hin zu Hard und Heavy reicht das Sammelsurium an ROCKigen Klängen) kredenzen. Diese kommt im direkten Vergleich zum Drittling »Dust Devil« zwar ein wenig spaciger und psychedelischer daher, wirkt dabei aber trotzdem eingängiger und läßt zudem auch immer wieder eine gehörige Portion Punk-Anachronismus mitschwingen. Jene dürfte wohl auf die Herangehensweise der Aufnahmen zurückzuführen sein, schließlich lautete der Plan, die Produktion so billig wie nur möglich zu halten. Dieses Konzept scheint durch das Live-Einspielen der Rhythmusabteilung zu Beginn der Arbeiten aufgegangen zu sein, wodurch es auch blendend gelungen ist, das Sound-Gebräu absolut authentisch an den Zuhörer vermitteln zu können.

Die Einsamkeit dieser Kamele ist nun definitiv Geschichte, anzunehmen ist darüber hinaus gar, daß so manche Stadt demnächst zu einer »Shit City« wird. Wenn da mal keine Freude aufkommt...

http://www.facebook.com/lonelykamel

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
LONELY KAMEL im Überblick:
LONELY KAMEL – Dust Devil (Rundling-Review von 2011)
LONELY KAMEL – Shit City (Rundling-Review von 2014)
andere Projekte des beteiligten Musikers Thomas Brenna:
KOSMIK BOOGIE TRIBE – We're Not Here To Fuck Spiders (Rundling-Review von 2019)
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