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DIVINO DISTURBO – Op I

ART GATES RECORDS (Import)

Von Bassisten Matias einst unter dem Banner NIRMIA ins Leben gerufen, schien es für den Madrilenen offenbar immer wieder schwierig gewesen zu sein, geeignete Mitstreiter für seine Band zu finden. Erst als sich im Jahr 2012 seine Wege mit der einer Sängerin namens Raquel trafen, war das Line-up zu seiner Zufriedenheit besetzt. Ab jenem Zeitpunkt konnten DIVINO DISTURBO jedoch um so energischer und ambitionierter loslegen, was schlußendlich auch in einem Labelkontrakt mündete. Vorliegendes Debutalbum mit dem aussagekräftigen Titel »Op I« läßt uns von Beginn an wissen, daß man hier wohl mehrere Subgenres erwähnen muß, um die dargebotene, von teils üppigem Bombast geprägte Melange umfassend zu beschreiben. Nicht zuletzt aufgrund der Stimme von Raquel sind mir immer wieder meine Landsleute von EDENBRIDGE, die mir in den Sinn kommen, auch wenn die zahlreichen Instrumentalstücke auch Paul O'Neill und dessen TRANS-SIBERIAN ORECHESTRA als Inspiration verraten.

Zwar lassen die SpanierInnen durchaus bereits das nötige Feingefühl erkennen, ihre von klassischen Passagen durchzogenen Kompositionen auch straff zu arrangieren, ab und an geht man aber leider doch auch den Weg in Richtung "Kitsch", um für Ohrenbalsam zu sorgen, anstelle es mit Hooks und Refrains simpler zugänglich tönen zu lassen. Diesbezüglich bliebt also noch Luft nach oben, an der Tatsache, daß DIVIONO DISTURBO ihre Sache sehr ordentlich machen, ändert das aber nichts.

http://www.facebook.com/divinodisturbo

gut 11


Walter Scheurer

 
DIVINO DISTURBO im Überblick:
DIVINO DISTURBO – Op I (Rundling-Review von 2014)
DIVINO DISTURBO – News vom 31.12.2012
DIVINO DISTURBO – News vom 07.03.2014
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