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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → MOONCRY – Â»A Mirror's Diary«-Review last update: 04.05.2021, 22:23:21  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  MOONCRY-Rundling-Review: »A Mirror's Diary«

Date:  20.01.2014 (created), 11.03.2014 (revisited), 11.03.2014 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Meinereiner hat die Scheibe zwar schon reviewtechnisch abgefrĂŒhstĂŒckt, was aber noch lĂ€ngst kein Grund ist, warum Walters Review nicht einfach in den "Y-Files" landen sollte.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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MOONCRY – A Mirror's Diary

SAOL/H'ART

Cover, Albumtitel und irgendwie auch der Bandname selbst, schrauben die Erwartungshaltung zugegebenermaßen zunĂ€chst ein wenig nach unten. Doch unverhofft kommt oft und der - ja, ich weiß, ich bin etwas voreingenommen an dieses Album herangegangen - Kitsch-Anteil hĂ€lt sich nicht nur in Grenzen, es gibt einen solchen de facto ĂŒberhaupt nicht. Zwar hat sich das aus der Bodensee-Region stammende Quintett sehr wohl eher dĂŒsteren, teils auch melancholischen KlĂ€ngen verschrieben, doch allen voran Gitarrist Bertl vermag mit seinen knackigen und mitunter gar heftigen Riffs mehrfach den Term "Metal" in der durchaus zutreffenden Bezeichnung "Dark Metal" zu betonen.

Bedingt durch die Heftigkeit im Vortrag wurde dem Keyboard zudem "nur" eine unterstĂŒtzende Funktion zugeteilt, doch eben jene Rolle erfĂŒllt Tastenmann Enno ganz hervorragend. Nicht zuletzt durch seinen Beitrag erhalten manche Tracks nĂ€mlich eine amtliche Dosis zusĂ€tzlicher Melodik. Ebenso entsteht dadurch ein gewisser "finnischer" Touch, den man auch Frontmann Sali attestieren kann. Damit meine ich vorwiegend seinen mehrfach an die des jungen Ville Laihiala (SENTENCED) erinnernde AusdrucksstĂ€rke, auch wenn Sali immer wieder deutlich bösartiger ins Mikro faucht. Doch auch dabei bleibt sein Vortrag immerzu verstĂ€ndlich, auch wenn er in den hurtigeren, rockigeren Momenten ein wenig - mit Verlaub - versoffen klingt.

In Summe liefern MOONCRY eine fĂŒr mich ĂŒberraschend starke Leistung, weshalb ich hoffe, die Jungs auch einmal auf der BĂŒhne zu sehen zu bekommen. Auch weil ich denke, daß die Songs von »A Mirror's Diary« in der Livesituation noch ein wenig intensiver rĂŒberkommen.

http://www.mooncry.eu/

info@mooncry.eu

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
MOONCRY im Überblick:
MOONCRY – A Mirror's Diary (Rundling)
MOONCRY – A Mirror's Diary (Rundling)
MOONCRY – Legacy Of Hope (Do It Yourself)
MOONCRY – Rivers Of Heart (Do It Yourself)
MOONCRY – Rivers Of Heart (Rundling)
MOONCRY – News vom 12.05.2010
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