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DOOM'S DAY – The Devil's Eyes

PRC MUSIC (Import)

Auch wenn der Name dieser Band auf den ersten Blick wenig originell wirkt, sei angemerkt, daß diese Kanadier die bis dato einzigen sind, die diese Schreibweise auserkoren haben und daher auch nicht mit den unzähligen DOOMSDAY verwechselt werden können.

Auch musikalisch scheint die 2012 gegründete Formation einen ganz eigenen Weg eingeschlagen zu haben. Vorliegendes Zweitlingswerk (das Debut nannte sich »The Unholy« ist noch im Gründungsjahr erschienen) läßt nämlich zwar durchaus Anleihen an diverseste Szenegrößen (u.a. an BLACK SABBATH in allen Besetzungen) vernehmen, erweist sich aber dennoch als überaus eigenständig und originell. Auch weil die Musik, die irgendwo in der Grauzone zwischen elegischem Doom und traditionellem Heavy Metal anzusiedeln ist, durch diverse weitere Ingredienzen dem Zuhörer Song für Song Schauer über den Rücken zu jagen vermag und dadurch über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt.

Es mag zwar ein wenig plakativ anmuten, wenn die sich die Truppe (wie in ›Ave Satanas‹) diverser klerikal anmutender Gesangspassagen bedient, oder Frontmann "Doom" den Prediger mimt und dabei wie ein bösartiger Erico La Bestia klingt - »The Devil's Eyes« läßt tatsächlich Gedanken daran aufkommen, dem Leibhaftigen zuzuhören.

Da es DOOM'S DAY auch von der Umsetzung her schaffen, mit der Konkurrenz mitzuhalten, klingen diese Kanadier für mein Dafürhalten - trotz eines diesbezüglich eher "gemäßigten" Beginns - wesentlich authentischer und bösartiger als so manche "Panda-Bär-Zusammenrottung".

http://www.doomsdayband.com/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
DOOM'S DAY im Überblick:
DOOM'S DAY – The Devil's Eyes (Rundling-Review von 2014)
DOOM'S DAY – The Unholy (Do It Yourself-Review von 2012)
DOOM'S DAY – News vom 11.12.2012
andere Projekte des beteiligten Musikers François "Frank/Nakhtal/Porthyr" Breton:
siehe auch: Frank Breton verstirbt am 7. September 2016
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