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DOMOVOYD – Oh Sensibility

SVART RECORDS/CARGO

Ähnlich abgefahren wie das Artwork dieses Albums klingt auch die Musik der Finnen. Zwar lassen uns die erst seit kurzer Zeit unter diesem Banner firmierenden Herren durchaus auch geradlinigen Doom in metallischer Version vernehmen, der Großteil des Materials ist aber eher in schrĂ€gen Drone- oder Sludge-Gefilden zu verorten. Roh, ungestĂŒm und die gesamte Spielzeit ĂŒber in den untersten Temporegionen angesiedelt, geht dieses Quartett zur Sache, wobei mir die Kombination aus teilweise extrem verzerrtem Gesang, Slo-Mo-Sounds und dunkler AtmosphĂ€re nicht gerade wohlige Schauer ĂŒber den RĂŒcken laufen lĂ€ĂŸt.

Durch diverse psychedelische Farbtupfer (wie etwa in â€șIncarnationâ€č, das unter anderem auch HAWKWIND als Inspirationsquelle vernehmen lĂ€ĂŸt) schaffen es die Finnen zwar, fĂŒr Abwechslung zu sorgen, dennoch muß zusammenfassend festgehalten werden, daß ihr Mix auf lange Sicht ein trainiertes NervenkostĂŒm fordert, denn "zugĂ€nglich" oder gar "eingĂ€ngig" klingt definitiv anders.

http://www.domovoyd.org/

annehmbar 7


Walter Scheurer

 
DOMOVOYD im Überblick:
DOMOVOYD – Oh Sensibility (Rundling)
andere Projekte des beteiligten Musikers Niko "Ikon" Lehdontie:
WASTE OF SPACE ORCHESTRA – News vom 20.12.2018
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