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DOMOVOYD – Oh Sensibility

SVART RECORDS/CARGO

Ähnlich abgefahren wie das Artwork dieses Albums klingt auch die Musik der Finnen. Zwar lassen uns die erst seit kurzer Zeit unter diesem Banner firmierenden Herren durchaus auch geradlinigen Doom in metallischer Version vernehmen, der Großteil des Materials ist aber eher in schrägen Drone- oder Sludge-Gefilden zu verorten. Roh, ungestüm und die gesamte Spielzeit über in den untersten Temporegionen angesiedelt, geht dieses Quartett zur Sache, wobei mir die Kombination aus teilweise extrem verzerrtem Gesang, Slo-Mo-Sounds und dunkler Atmosphäre nicht gerade wohlige Schauer über den Rücken laufen läßt.

Durch diverse psychedelische Farbtupfer (wie etwa in ›Incarnation‹, das unter anderem auch HAWKWIND als Inspirationsquelle vernehmen läßt) schaffen es die Finnen zwar, für Abwechslung zu sorgen, dennoch muß zusammenfassend festgehalten werden, daß ihr Mix auf lange Sicht ein trainiertes Nervenkostüm fordert, denn "zugänglich" oder gar "eingängig" klingt definitiv anders.

http://www.domovoyd.org/

annehmbar 7


Walter Scheurer

 
DOMOVOYD im Überblick:
DOMOVOYD – Oh Sensibility (Rundling-Review von 2014)
andere Projekte des beteiligten Musikers Niko "Ikon" Lehdontie:
WASTE OF SPACE ORCHESTRA – News vom 20.12.2018
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