UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 12 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → Tribute – »to Phil Lynott: The Spirit Of The Black Rose«-Review last update: 05.08.2022, 22:43:26  

last Index next

Tribute – to Phil Lynott: The Spirit Of The Black Rose

RECORD HEAVEN MUSIC/POINT MUSIC

Nicht wenige Leute haben sich in letzter Zeit darüber gewundert, was heuer als Anlaß für ein Tribute-Album dient. Dieses Problem wird »The Spirit Of The Black Rose« sicherlich nie haben, denn Phil Lynott, der ehemalige Frontmann von THIN LIZZY hat sicherlich dieses Tribute mehr als verdient, da er mit seiner Musik viele Bands beeinflußt. So hat man sich bei RECORD HEAVEN nicht lumpen lassen und eine Doppel-CD mit ansprechendem Artwork veröffentlicht. Außerdem hat man Phils Mutter Philomena Lynott gebeten, einige Liner Notes zu schreiben, sowie zur Eröffnung der CD über ihren Sohn zu rezitieren. Musikalischerdings legt man mit CELTIC LEGACY los, die die Ode von Glenn Corr aufgegriffen - nein hat definitiv nichts mit der irischen Geschwister-Truppe THE CORRS zu tun, obwohl wir im Review zu deren »Unplugged«-Album gezeigt hatten, daß auch sie von Phil & Co. beeinflußt wurden und »Old Town« gecovert hatten. Auf »The Spirit Of The Black Rose« ist kein Ausreißer zu verzeichnen, wenngleich es schade ist, daß man ›Dedication‹, einen der am meisten verkannten Lynott-Songs, ignoriert hat und man anmerken muß, daß LOTUS mit ihrer reichlich zugedröhnten Version von ›Gonna Creep Up On You‹ sehr gewöhnungsbedürftig sind. Einige der herausragenden Beiträge stammen von Randy Bachman, der ›The Boys Are Back In Town« so blau gemacht hat wie Phil es sich nie hätte träumen lassen; Carl Dixon, der mit seiner unbeschreiblichen Stimme ›Romeo And The Lonely Girl‹ adelt - mein Gott, wie lange mußten wir auf das neue Soloalbum des Ex-CONEY HATCH-Mannes warten; MOTHERLODE mit ›Killer Without A Cause‹ (Lange nix mehr gehört, Jungs! Wie geht's?); Robin George (versteht sich daß der ehemalige Weggefährte von Phil Lynott pro CD einmal aktiv werden durfte); TRIBE OF GYPSIES, die ›Parisienne Walkways‹ so exzellent spielen wie es bis dato nur Gary Moore gelungen war (Ja, ja - richtig gehört! Roy Z. hat nach seiner Mitarbeit am Rob Rock-Album »Rage Of Creation« (s. auch unser Interview) endlich mal wieder die Finger von den Knöpfen genommen und selbst in die Saiten gegriffen); THE BOYS ARE BACK (eben jene skandinavische THIN LIZZY-Coverband, mit der sogar Ex-EUROPE-Gitarrist John Norum einige Zeit durch die Weltgeschichte getourt ist, wie er uns im Interview verraten hatte.)

Doch nun genug von Dünnen Lischen. Wenden wir uns wieder dem fetten Metal zu!


Stefan Glas

 
© 1989-2022 Underground Empire


last Index next

Stop This War! Support The Victims.
Button: here