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SINOCENCE-CD-Cover

SINOCENCE

No Gods, No Masters Vol. 1

(5-Song-CD-R: Preis unbekannt)

"Stillstand" war zwar bei diesen Nordiren bislang noch nie ein Thema, weshalb es auch kaum verwundert, daß die Burschen auch auf ihrem aktuellen Dreher erneut einige mehr als nur dezente stilistische VerĂ€nderungen im Vergleich zu ihrer 2009er Scheibe »Scar Obscura« vorgenommen haben, dennoch ist festzuhalten, daß es keineswegs der fehlende Fokus oder gar Orientierungslosigkeit ist, die dafĂŒr verantwortlich sind.

Im Gegenteil, fĂŒr mein DafĂŒrhalten hat das Quartett einmal mehr den Hebel konsequent und an den richtigen Stellen angesetzt und sich ĂŒberaus positiv weiterentwickelt. Auf den ersten Eindruck hin gibt es zunĂ€chst einmal deutlich mehr heftige, zwischen Thrash und melodischem Death Metal changierende Passagen zu vernehmen, ebenso aber konnte der Anteil an melodischen und melancholischen Momenten erhöht werden, wodurch die Mucke der Nordiren nunmehr nicht nur besser ins Gehör flutscht, sondern auch ein wenig an IntensitĂ€t gewinnen konnte. Die eigentliche Kunst dĂŒrfte dabei aber wohl gewesen sein, das Wechselspiel von ARCH ENEMY-Gitarren hin zu PARADISE LOST'scher AtmosphĂ€re unfallfrei hinzubekommen, und genau das haben die Nordiren auf elegante Weise erledigt.

Gelungenes Album, das hoffentlich aus gutem Grunde als "Vol. 1" betitelt wurde.

http://www.sinocence.co.uk/

Operation gelungen, Patient wohlauf!


Walter Scheurer

 
SINOCENCE im Überblick:
SINOCENCE – Acceptable Level Of Violence (Do It Yourself)
SINOCENCE – No Gods, No Masters Vol. 1 (Do It Yourself)
SINOCENCE – Scar Obscura (Re-Release)
SINOCENCE – News vom 22.06.2010
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