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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Do It Yourself-Review-Überblick → EFFLORESCE – Â»Coma Ghosts«-Review last update: 05.11.2020, 18:45:40  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  EFFLORESCE-Do It Yourself-Review: »Coma Ghosts«

Date:  03.09.2012 (created), 26.11.2012 (revisited), 07.01.2018 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Eigentlich war Walters Review frĂŒher fertig als mein Text zu dieser Scheibe, doch mir fehlte die Zeit, Walters BeitrĂ€ge in die Datenbank einzugeben, so daß letzten Endes mein Beitrag im Rahmen unserer "Rising United"-Ecke frĂŒher veröffentlicht wurde.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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EFFLORESCE-CD-Cover

EFFLORESCE

Coma Ghosts

(6-Song-CD: Preis unbekannt)

Da mir diese Band bis dato völlig unbekannt gewesen ist, muß ich zugeben, insofern sehr ĂŒberrascht vom vorliegenden ersten Album von EFFLORESCE zu sein. Ich hatte nĂ€mlich nicht erwartet, es hierbei mit einer wirklich noch sehr jungen, unerfahrenen Band zu tun zu haben. Doch das aus NĂŒrnberg stammende Quintett liefert auf »Coma Ghosts« eine wohldosierte, vielschichtige Melange, die Prog-Metal im Sinne von DREAM THEATER ebenso enthĂ€lt wie jene progressiven Sounds, die man aktuell von Truppen wie PORCUPINE TREE oder OPETH zu hören bekommt. DarĂŒber hinaus hat die von Frontdame Nicki angefĂŒhrte Formation aber auch jede Menge an eher jazzigen Sequenzern im Talon, nicht zu vergessen so manche VorstĂ¶ĂŸe in extreme Metal-Bereiche. Klingt ungewöhnlich, ich weiß, ist es auch und wird durch die zwar ein wenig gewöhnungsbedĂŒrftige, aber ungemein originelle Stimme der Frontlady sogar noch ein wenig krasser. Auch wenn nicht unbedingt von der Stimmlage direkt, aber dennoch lĂ€ĂŸt mich Nicki mitunter gar an die diesbezĂŒglich wohl unerreichbare Tori Amos denken, die mitunter ebenso wirkt, als wĂŒrde sie mit ihrer Stimme gegen die Instrumente ankĂ€mpfen.

Bitte mich nicht falsch zu verstehen, Nicki hat sehr wohl Momente, in denen sie mich wahrlich um den Finger wickelt und ich mich einfach nur noch hingeben möchte, um dem Vortrag andĂ€chtig zu lauschen. Doch es gibt eben auch Momente, in denen ich fĂŒr mich einfach das GefĂŒhl verspĂŒre, daß SĂ€ngerin und Musiker nicht wirklich perfekt harmonieren und die Band schlicht zu viel auf einmal versucht.

Ansonsten gibt es aber nicht viel zu meckern, denn EFFLORESCE erweisen sich als ĂŒberaus ambitioniert, verstehen es, durch den Einsatz einer Flöte fĂŒr zusĂ€tzliche EigenstĂ€ndigkeit zu sorgen und erweisen sich vor allem in den Longtracks (mein persönliches Highlight des Albums: der mehr als fĂŒnfzehnminĂŒtige Monumental-Rausschmiß â€șShuteye Wandererâ€č) als ĂŒberaus gewieftes Arrangement-Team. Ein ĂŒberaus bemerkenswertes Debut einer Band, von der wir hoffentlich noch einiges zu hören bekommen!

http://www.effloresceonline.com/

info@effloresceonline.com

gewieft


Walter Scheurer

 
EFFLORESCE im Überblick:
EFFLORESCE – Coma Ghosts (Do It Yourself)
EFFLORESCE – ONLINE EMPIRE 53-"Rising United"-Artikel
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