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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → SLAVERY (D, Ulm) – »Dawn Of Mankind«-Review last update: 18.06.2022, 10:01:29  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  SLAVERY (D, Ulm)-Rundling-Review: »Dawn Of Mankind«

Date:  03.09.2012 (created), 23.11.2012 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Eigentlich war Walters Review früher fertig als mein Text zu dieser Scheibe, doch mir fehlte die Zeit, Walters Beiträge in die Datenbank einzugeben, so daß letzten Endes mein Review früher veröffentlicht wurde.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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SLAVERY (D, Ulm) – Dawn Of Mankind

SONIC ATTACK/SOULFOOD

Wer dachte, die "Sklaverei" sei in Deutschland längst abgeschafft, irrt. Denn auch wenn sich die einst als SLAVERY aktiven GODSLAVE mittlerweile als solche einen guten Namen erspielen konnten, existiert - neben einigen anderen, vorwiegend aus Südamerika stammenden Bands - auch in Ulm eine Formation dieses Namens. Besagtes Quintett legt mit »Dawn Of Mankind« ihr erstes Langeisen vor. Zuvor hat man eine EP mit dem Titel »Lost Reality« aufgenommen und in Eigenregie unters Volk zu bringen versucht. Um derlei Belange muß man sich nicht mehr kümmern, stattdessen konnte sich die Truppe glücklicherweise ausschließlich um die Musik kümmern - ein "Auftrag", der sich gelohnt hat. Kredenzt wird feinstrukturiertes, in erster Linie auf traditionellen Sounds aus den 80er Jahren basierendes Material, das jedoch mit einer ganzen Wagenladung an komplex arrangierten Versatzstücken unterspickt wurde und von daher auch gleichermaßen dem Power wie auch dem Progressive Metal zugeordnet werden kann.

Daß der Süden Deutschlands offenbar ein verdammt gutes Pflaster für derlei Klänge ist, sollte seit IVANHOE oder LANFEAR bekannt sein, doch wie wir alle wissen, hat der dortige Underground auch immer wieder bis dato unentdeckte Perlen in petto. Auch bei SLAVERY handelt es sich definitiv um eine solche, denn der Fünfer versteht etwas von seinem Handwerk und hat obendrein erkannt, daß man derlei Songs sehr wohl auch ohne jedwede Selbstdarstellung darbieten kann. Einzig gesangstechnisch ist Grund für Meckereien gegeben, denn Fronter Phillip wirkt mitunter noch ein wenig "wackelig" und vor allem in den Höhen noch nicht wirklich sattelfest. Doch das war es auch schon wieder, und da sich die Truppe ganz offensichtlich jede Menge Gedanken zum Leben an sich macht, um ihre Songs damit auszustatten, kann dennoch mit ruhigem Gewissen von einem zufriedenstellenden Ergebnis gesprochen werden. Gesondert hervorzuheben gilt es für mich noch, daß neben unzähligen aus dem kraftvollen Heavy Metal-Bereich stammenden Passagen, die gitarrentechnisch auch so manche IRON MAIDEN-Harmonie aufweisen, sogar vereinzelte Querverweise zu US-amerikanischen Heroen vom Schlage QUEENSRŸCHE oder CRIMSON GLORY herzustellen sind, wie auch eine - wenn auch eher kleine, dafür aber feine - Portion Thrash auszumachen ist.

Und selbst in dieser Gangart machen SLAVERY schon ganz gute Figur, noch vielmehr jedoch in den balladesken Sequenzen (man lausche andächtig: ›Leaving Eden (Part 1)‹ - Gänsehaut pur!), weshalb man SLAVERY attestieren kann, ein in Summe mehr als nur bemerkenswertes Debut abgeliefert zu haben.

http://www.slavery-metal.de/

contact@slavery-metal.de

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
SLAVERY (D, Ulm) im Überblick:
SLAVERY (D, Ulm) – Dawn Of Mankind (Rundling-Review von 2012)
SLAVERY (D, Ulm) – Dawn Of Mankind (Rundling-Review von 2012)
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