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”Y-Files”-Datasheet

Contents:  SLAVERY (D, Ulm)-Rundling-Review: ┬╗Dawn Of Mankind┬ź

Date:  03.09.2012 (created), 23.11.2012 (revisited), 20.09.2013 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Eigentlich war Walters Review fr├╝her fertig als mein Text zu dieser Scheibe, doch mir fehlte die Zeit, Walters Beitr├Ąge in die Datenbank einzugeben, so da├č letzten Endes mein Review fr├╝her ver├Âffentlicht wurde.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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SLAVERY (D, Ulm) – Dawn Of Mankind

SONIC ATTACK/SOULFOOD

Wer dachte, die "Sklaverei" sei in Deutschland l├Ąngst abgeschafft, irrt. Denn auch wenn sich die einst als SLAVERY aktiven GODSLAVE mittlerweile als solche einen guten Namen erspielen konnten, existiert - neben einigen anderen, vorwiegend aus S├╝damerika stammenden Bands - auch in Ulm eine Formation dieses Namens. Besagtes Quintett legt mit ┬╗Dawn Of Mankind┬ź ihr erstes Langeisen vor. Zuvor hat man eine EP mit dem Titel ┬╗Lost Reality┬ź aufgenommen und in Eigenregie unters Volk zu bringen versucht. Um derlei Belange mu├č man sich nicht mehr k├╝mmern, stattdessen konnte sich die Truppe gl├╝cklicherweise ausschlie├člich um die Musik k├╝mmern - ein "Auftrag", der sich gelohnt hat. Kredenzt wird feinstrukturiertes, in erster Linie auf traditionellen Sounds aus den 80er Jahren basierendes Material, das jedoch mit einer ganzen Wagenladung an komplex arrangierten Versatzst├╝cken unterspickt wurde und von daher auch gleicherma├čen dem Power wie auch dem Progressive Metal zugeordnet werden kann.

Da├č der S├╝den Deutschlands offenbar ein verdammt gutes Pflaster f├╝r derlei Kl├Ąnge ist, sollte seit IVANHOE oder LANFEAR bekannt sein, doch wie wir alle wissen, hat der dortige Underground auch immer wieder bis dato unentdeckte Perlen in petto. Auch bei SLAVERY handelt es sich definitiv um eine solche, denn der F├╝nfer versteht etwas von seinem Handwerk und hat obendrein erkannt, da├č man derlei Songs sehr wohl auch ohne jedwede Selbstdarstellung darbieten kann. Einzig gesangstechnisch ist Grund f├╝r Meckereien gegeben, denn Fronter Phillip wirkt mitunter noch ein wenig "wackelig" und vor allem in den H├Âhen noch nicht wirklich sattelfest. Doch das war es auch schon wieder, und da sich die Truppe ganz offensichtlich jede Menge Gedanken zum Leben an sich macht, um ihre Songs damit auszustatten, kann dennoch mit ruhigem Gewissen von einem zufriedenstellenden Ergebnis gesprochen werden. Gesondert hervorzuheben gilt es f├╝r mich noch, da├č neben unz├Ąhligen aus dem kraftvollen Heavy Metal-Bereich stammenden Passagen, die gitarrentechnisch auch so manche IRON MAIDEN-Harmonie aufweisen, sogar vereinzelte Querverweise zu US-amerikanischen Heroen vom Schlage QUEENSR┼ŞCHE oder CRIMSON GLORY herzustellen sind, wie auch eine - wenn auch eher kleine, daf├╝r aber feine - Portion Thrash auszumachen ist.

Und selbst in dieser Gangart machen SLAVERY schon ganz gute Figur, noch vielmehr jedoch in den balladesken Sequenzen (man lausche and├Ąchtig: ÔÇ║Leaving Eden (Part 1)ÔÇ╣ - G├Ąnsehaut pur!), weshalb man SLAVERY attestieren kann, ein in Summe mehr als nur bemerkenswertes Debut abgeliefert zu haben.

http://www.slavery-metal.de/

contact@slavery-metal.de

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
SLAVERY (D, Ulm) im ├ťberblick:
SLAVERY (D, Ulm) – Dawn Of Mankind (Rundling)
SLAVERY (D, Ulm) – Dawn Of Mankind (Rundling)
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