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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → SATANIKA – »Infection«-Review last update: 02.12.2021, 17:38:12  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  SATANIKA-Rundling-Review: »Infection«

Date:  02.08.2012 (created), 20.11.2012 (revisited), 17.09.2013 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Eigentlich war Walters Review früher fertig als mein Text zu dieser Scheibe, doch mir fehlte die Zeit, Walters Beiträge in die Datenbank einzugeben, so daß letzten Endes mein Review früher veröffentlicht wurde.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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SATANIKA – Infection

IRON SHIELD RECORDS

Auch auf die Gefahr hin, eine Spende ins "Phrasenschwein" abliefern zu müssen, sei gleich zu Beginn erwähnt, daß diese Römer ihrem Bandnamen alle Ehre machen, schließlich gehen sie teuflisch schnell zur Sache und liefern ein knappes halbes Jahr nach »Metal Possession« ein weiteres Deibels-Werk ab. Respektabel ist aber nicht nur das Arbeitstempo, sondern sehr wohl auch das erneut mächtige Brett, das uns geboten wenig. Wenig überraschend dagegen wirkt der Umstand, daß die Burschen ihrem grobschlächtigen Black/Thrash Metal treugeblieben sind und uns erneut ein Sammelsurium an Referenzen an die Frühzeit des extremen Heavy Metal kredenzen. Dazu zählt selbstredend auch eine gehörige Portion Death Metal, so daß man an Inspirationsquellen neben den "üblichen Verdächtigen" SODOM, SLAYER, DESTRUCTION und KREATOR (allesamt zu deren Frühzeiten selbstverständlich) auch POSSESSED und die ganz frühen MORBID ANGEL erwähnen muß, um den Stil von SATANIKA zu beschreiben.

Mitunter geht es die Truppe zwar ein wenig zu hölzern und stumpf an, doch im Vergleich zum Vorgänger kann man dennoch sagen, daß es den Italiener mittlerweile offenbar sehr wohl bewußt ist, wie man für Abwechslung sorgt. So gibt es mitunter fast schon halsbrecherisches Gefrickel ebenso zu hören wie regelrecht verquere Passagen, die durchaus auch aktuellen Extremisten gut zu Gesicht stehen würden. Als bestes Beispiel dafür sei das irrwitzige ›Psycho Slut‹ erwähnt, in dem die Herren mit Sounds auffahren, die seinerzeit wohl auch als "Techno Thrash" durchgegangen wären. Selbstverständlich ist aber selbst dabei ein pechschwarzer Unterton zu bemerken, wobei sich eben diese wie ein, ähem, "roter" Faden durch das Album ziehen und die Truppe auch für Fans von "neuzeitlichen" Brachial-Geschwadern wie DESTROYER 666 und Konsorten interessant machen sollte.

http://myspace.com/truesatanika

gut 10


Walter Scheurer

 
SATANIKA im Überblick:
SATANIKA – Infection (Rundling-Review von 2012)
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