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WITCHSORROW – God Curse Us All

RISE ABOVE RECORDS/SOULFOOD

Fragen zum dargebotenen Stil werden ob des Labels hier zwar keine aufkommen, überraschend klingt die Chose im Vergleich zum selbstbetitelten Debut aber dennoch. Man hat sich nämlich einer noch melancholischeren und elegischeren Vorgangsweise verschrieben und entblättert sich förmlich vor dem Hörer. Das Trio ist zwar selbstverständlich immer noch knietief in der Urzeit des Genres verwurzelt, und auch an ihrer Vorliebe für BLACK SABBATH hat sich nichts verändert, dennoch hat der fast schon an Minimalismus grenzende Vortrag hat etwas von Seelenstriptease. Anstelle sich nämlich - wie noch auf dem Erstling zumindest ansatzweise nachzuvollziehen war - an etwaigen sphärischen Interludien zu versuchen, kommen die Insulaner neuerdings mit einer reduzierten Instrumentaldarbietung aus. Genau dadurch schaffen sie aber das Kunststück, den Zuhörer noch mehr von sich zu vereinnahmen und ihm quasi all ihr Seelenpein regelrecht aufzubürden. Wenn geteiltes Leid tatsächlich halbes Leid ist, dann ist das hier der Soundtrack zum "Teilvorgang"!

http://myspace.com/witchsorrowdoom

super 14


Walter Scheurer

 
WITCHSORROW im Überblick:
WITCHSORROW – God Curse Us All (Rundling-Review von 2012)
WITCHSORROW – No Light, Only Fire (Rundling-Review von 2015)
WITCHSORROW – Witchsorrow (Rundling-Review von 2010)
andere Projekte des beteiligten Musikers Nick "Necroskull" Ruskell:
CULTFINDER – Black Thrashing Terror (Rundling-Review von 2012)
andere Projekte des beteiligten Musikers David "Wilbers/Wilbeherit/Wilbrahammer" Wilbraham:
CULTFINDER – Black Thrashing Terror (Rundling-Review von 2012)
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